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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Sanddorn & Cranberry 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Sanddorn & Cranberry  (Gelesen 4131 mal)
sossenteufel
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sossenteufel

WWW
« am: 10. April 2003, 00:38:51 »

Hallo!
ich habe die beiden Pflanzen bestellt, in der Hoffnung, daß sie geliefert werden. Wer kann mir was zum optimalen Standort  und Boden sagen? Ich kann von Wald bis Vollsonne alles bieten :-)

LG

alex
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alexandra in ausgeschrieben :-)


seit März 2002 470m² Kleingarten in HH
Peti
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Peti
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« Antworten #1 am: 10. April 2003, 10:50:53 »

Hallo Alex,
dein Sanddorn ist völlig anspruchslos, Boden von neutral bis stark alkalisch, liebt Kalk und ist sommerwärmeliebend.

Außerdem ist er zweihäusig, du benötigst immer männl.+weibl. Pflanzen.

Über Cranberry weiß ich leider nichts. Werden die nicht in
Kanada angebaut.

Wo im Süden HH liegt denn dein Garten? Einige Gebiete haben dort ja eher sauren Boden. Dann müßtest du 'ne Menge Sand beimischen.

LG Peti
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KZ 7, westliches Mecklenburg, Grenze zu SH
Elisa
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« Antworten #2 am: 10. April 2003, 11:10:11 »

Ich habe auch drei Sanddorn (zwei weiblich, ein männlich), allerdings habe ich sie erst vorigen Herbst gesetzt. Sie treiben schon aus, ich bin gespannt, ob ich heuer schon Früchte ernten kann. Bei mir stehen sie im Halbschatten auf sehr magerem, sandigen Boden. Wichtig wäre auch, dass du so eine Art Wurzelsperre einbaust, denn sonst hast du den Sanddorn bald im ganzen Garten.

Über Cranberry kann ich leider auch nichts sagen, allerdings würde mich diese Pflanze schon sehr reizen. Vielleicht könntest du dann ja über Erfahrungen damit berichten?

LG,
Elisa
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Katrin_HH
Gast
« Antworten #3 am: 10. April 2003, 12:19:19 »

Hallo Alex,

meine Vormieterin hat auch eine Cranberry gesetzt, halbschattig, nicht zu gute Erde. Hat den Winter auch sichtlich gut überstanden. Ich hatte nicht den Einruck, dass die Dame sich sehr mit Bodenbeschaffenheit und Pflanzenansprüchen beschäftigt hat, aber hier noch ein Zitat gegoogelt:
Die Cranberry ist äußerst beliebt in Nordamerika und wird von riesigen Flächen für die industrielle Verarbeitung geerntet. Sie ist ein hervorragender, wuchsfreudiger Bodendecker in Beeten oder am Teichufer.
Bepflanzte Kübel verwandeln sich in überquellende Beerenkaskaden. In saurem, humosen Boden breiten sich die langen Ranken wie eine Erbeerwiese aus. Aus zarten, rosa-weißen Blüten bilden sich im Sommer grüne, im Herbst dann leuchtend-rote Früchte. Eine einzige ausgewachsene Pflanze kann bis zu 100 kirschgroße Früchte hervorbringen, ohne je ein Gramm Dünger zu sehen. Selbst im Winter bleibt die Cranberry eine Zierde im Garten, denn Laub und Früchte werden nicht abgeworfen. Frische Cranberries schmecken herb, aber die Verwendungsmöglichkeiten sind zahlreich: mit Hilfe von Zucker und Wasser entstehen köstliche herb-fruchtige Gelees, Kompott, Frucht-Nektar, Desserts... Cranberries bleiben leicht gekühlt monatelang frisch.


grüße,
Katrin
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Peti
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Peti
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« Antworten #4 am: 10. April 2003, 12:31:48 »

Hallo.
Lag ich doch richtig mit Kanada. Dort werden die Cranberries in tiefergelegteen Beeten kultiviert. Zur Ernte werden die Beeren ausgkämmt, das Beet geflutet und die Beeren abgefischt.

LG Peti
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KZ 7, westliches Mecklenburg, Grenze zu SH
Günther
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Ich liebe dieses Forum!


« Antworten #5 am: 10. April 2003, 12:35:19 »

Cranberries sind die amerikanische Version der Preiselbeeren, mit ähnlichen Ansprüchen...
Besonders geeignet zu zähen Truthähnen.
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Peti
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Peti
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« Antworten #6 am: 10. April 2003, 12:38:09 »

Sind aber etwas herber als Preiselbeeren. Außerdem sollte man nur junge Truthähne braten.

LG Peti
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Günther
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« Antworten #7 am: 10. April 2003, 12:41:54 »

Ich bin sowieso kein Fan von Truthähnen, und Preiselbeeren sind mir x-mal lieber als Cranberries.
Langsam OT...
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sossenteufel.
Gast
« Antworten #8 am: 10. April 2003, 15:10:49 »

hallo & danke schön,

ich habe mich mittlerweile auch Cranberrymässig weiter belesen: saurer, dauerfeuchter Boden - feucht isses bei mir, sauer bekomme ich ihn sicher mit Rhodo-Erde.

Habt ihr schonmal Frozen Cranberry Daiquiri (mit Vodka) probiert? Nein? Na, dann...
Wofür sollte ich sonst Cranberries im Garten wollen...   Grinsend

Bei Dehner gibts die im Onlineshop, 5 für 15 EUR something. (Unter Preiselbeere)

LG
alex
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bernhard
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Klimazone 6


« Antworten #9 am: 17. April 2003, 09:38:09 »

sanddorn liebt die volle sonne. im schatten kümmerwuchs. das bestätigt auch warda.
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freundliche Grüße,
Bernhard
Sepp
Gast
« Antworten #10 am: 22. April 2003, 18:02:58 »

Sanddorn sollte als Pioniergehölz und Lichtpflanze in der vollen Sonne stehen. Boden: sandig, kalkhaltig.

Bruns meint noch, dass Mulchen mit Rindenhäcksel zu Kümmerwuchs und zum absterben führt, da Sanddorn humusmeidend ist.
(OT: gibt's irgendwo im Netz ne Liste mit Pflanzen, für die das auch gilt? v.a. was Rindenmulch betrifft, wo das Problem ja nicht nur beim entstehenden Humus liegt, sondern eher mir den ausgeschiedenen Stoffen (Oxalsäure?))

Was ist eigentlich der bot. Name der Cranberries? Vaccinium ...?
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Soili
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« Antworten #11 am: 22. April 2003, 18:32:58 »

Sossenteufel, mir ist gleich eingefallen, dass die Granberries wie Preiselbeeren Rhodo-Erde brauchen - Heidelbeeren meineswissens auch - aber das hast Du ja schon selbst rausgekriegt...

LG,
Soili
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Lieber Hydrokultur als gar keine Bildung.
sossenteufel.
Gast
« Antworten #12 am: 23. April 2003, 14:55:52 »

hallo !

vielen Dank für die tollen Infos: ich habe mir jetzt passende Fleckchen ausgeguckt im Garten!
Das "humusmeiden" des Sanddorns kommt mir gerade recht: ich habe einen Haufen Erdaushub in voller Sonne liegen, der im Moment ein gierschberankter Unkrauthügel ist.Mit Sanddorn, Mohn und anderen Wildblumen wird das bestimmt eine feine Sache. :-)

Die Cranberries bekommen ihr Rhodoerde-Beet, wo sie sich schön ausbreiten können.

Viele Grüße

alex
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