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forum.planten.de  |  gartenlandschaftsforum  |  Planungs- und Handwerksforum (Moderatoren: andreas, Walther)  |  Thema: Winterzeit Hobbykellerzeit? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Winterzeit Hobbykellerzeit?  (Gelesen 1469 mal)
thuja thujon
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phänologischer Naturraum 22, 100 m ü. NN


« am: 31. Januar 2010, 18:30:54 »

Hallo,
habt ihr die gartenarbeitsarme Zeit genutzt und schon was fürs kommende Gartenjahr gebastelt?

Ich hab mir jetzt die 2te Bienenkiste gebaut,
Bienenkiste

der Stein wird sobald der Boden aufgetaut ist noch mit Lehm gefüllt und Löcher reingedrückt.


In Planung ist noch ein Hummelkasten und ich bin noch am ringen ob sich ein kleiner Steinofen Marke Eigenbau rentiert. Nichts besonderes, einfach ein paar Steine trocken gemauert und mit Lehm entsprechend verputzt. Hat jemand sowas schon im Garten stehen und kann Bilder zeigen bzw. berichten?

Gruß thuja
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flor
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Album Flor
Klimazone 7/8, phänologischer Naturraum 52


« Antworten #1 am: 31. Januar 2010, 19:07:12 »

...
Hat jemand sowas schon im Garten stehen und kann Bilder zeigen bzw. berichten?
...

Nein, leider noch nicht.

Dein Insektenhotel sieht super aus. Glückwunsch  Smiley

Gebastelt habe ich nicht.
Die Mauerseglerkästen wurden vor dem Winter abgenommen.
Jetzt habe ich mich damit beschäftigt die Befestigung der Kästen zu erneuern, damit sie erneut aufgehängt werden.
Es muss nur wärmer werden.

LG
Flor
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"Wem Mutter Natur ein Gärtchen gibt und Rosen, dem gibt sie auch Raupen und Blattläuse, damit er's verlernt, sich über Kleinigkeiten zu entrüsten."
Wilhelm Busch (1832 - 1908)
thuja thujon
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phänologischer Naturraum 22, 100 m ü. NN


« Antworten #2 am: 31. Januar 2010, 22:40:36 »

Nein, leider noch nicht.
höhre ich da raus daß sich das noch ändern soll?


Für die Nistkästen muss ich noch Einfluglochbleche besorgen, damit der Specht nicht wieder alles aufhackt.
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Walther
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Walther

« Antworten #3 am: 01. Februar 2010, 11:31:44 »



Hallo tuja,

schöne Idee, die Winterbasteleien anzusprechen.

Ich beobachte auch gern die Nistgelegenheiten für Solitärbienen.

Dabei fällt mir auf, dass in der Regel von den Bastlern nur relativ wenige Löcher vorgebohrt werden. Warum eigentlich? Gibt es da irgendwo Erfahrungs/Abstands-Werte?  Ich habe auch schon entsprechende Baumscheiben gesehen, bei denen der Lochabstand etwa dem Lochdurchmesser entsprach, und die waren auch gut besiedelt.  Solitärbiene2IMG_3475


Den von Dir verwendeten Drahtschutz sehe ich erstmals. Ist sicherlich gegen Vögel oder andere Freßfeide gedacht. Stört das die Bienen beim Anflug oder ignorieren sie das?

Lehmputz-Steine/Wände sehe ich bei solchen Wänden auch öfters. Aber ich habe noch nie gesehen, dass sie angenommen werden. Welche Erfahrung hast Du damit gemacht?  Ich vermute, die Putzmischung muss sehr bröselig sein und fast nur aus Sand bestehen?

Obwohl es hier in meiner großstädtischen Kleingartenanlage auch Spechte gibt, habe ich noch nie beobachtet, dass sie an Nistkästen rumzimmern. Warum glaubst Du, tun sie dass überhaupt? Nistplätze suchen sie doch wohl nicht - oder hat schon mal jemand einen brütenden Specht im Nistkasten beobachtet?

Ich habe als Fluglochvergrößerer eher die Eichhörnchen in Verdacht, auf der Suche nach ein paar leckeren Eiern oder Jungvögeln - bei größeren Kästen auch mit der Absicht, selbst einzuziehen. Eichhörnchenkinderstuben in Nistkästen kenne ich aus eigener Beobachtung in der Nachbarschaft.

LG
Walther




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Rieke
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Rieke
Zone 7a


« Antworten #4 am: 01. Februar 2010, 11:45:41 »

Zitat
Obwohl es hier in meiner großstädtischen Kleingartenanlage auch Spechte gibt, habe ich noch nie beobachtet, dass sie an Nistkästen rumzimmern.
Ich habe das schon beobachtet. Der Specht hat beharrlich über mehrere Tage an einem von Blaumeisen belegten Kasten gehackt, etwas unterhalb des Einflugslochs. Unter dem Baum saß öfters eine erwartungsvoll guckende Katze. Die Meisen haben den Ernst der Lage nicht verstanden und den Specht ignoriert. Schließlich war er durch und sicherlich die Jungvögel erlegt (das habe ich nicht gesehen, aber die Meisen waren weg).

Im nächsten Jahr hing ein neuer Kasten, wieder mit Blaumeisen und der Specht fing wieder an, darauf einzuhacken. Sofort kam eine Blaumeise und hat sich von oben wie ein Kamikazeflieger auf ihn gestürzt und ihn so erfolgreich vertrieben. Ich nehme an, daß das die Meisen vom Vorjahr waren und die aus dem Fehlschlag gelernt hatten.

Die Bienenkiste gefällt mir gut  Lächelnd

Viele Grüße

Rieke
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flor
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Album Flor
Klimazone 7/8, phänologischer Naturraum 52


« Antworten #5 am: 01. Februar 2010, 16:37:58 »

höhre ich da raus daß sich das noch ändern soll?
...

Ja, soll sich.
Schon letztes Jahr wollte ich einen Hummelnistkasten bauen und bin nicht dazu gekommen.
Sie haben sich dann von alleine was gesucht und unter den Betonplatten im Gerätehäuschen genistet.

LG
Flor
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Wilhelm Busch (1832 - 1908)
thuja thujon
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phänologischer Naturraum 22, 100 m ü. NN


« Antworten #6 am: 01. Februar 2010, 23:49:47 »

Hallo flor,
dachte jetzt eher an den Steinofen, aber egal. 2009 haben Hummeln im Nachbarsgarten in einem Nistkasten ihr Nest gebaut.

Hummelnest2

Auch wenn man sie streicheln könnte, an das Nest sollte man nicht unbedingt gehen Grinsend


@Walther:  So wie Rieke das mit den Spechten beschrieben hat kenne ich das auch. Auch wenn es mit dem beobachten leider nicht immer geklappt hat.

Zu den Abstandswerten der Bohrlöcher hab ich mal eine Empfehlung von einem Imker bekommen, der meinte es sollen bei 6-7mm Löchern schon fast 2cm Abstand sein. Gründe dafür konnte er nicht nennen, ob das auf einen flüchtigen Abschreibfehler beruht der irgendwann mal passiert ist oder ob er von der sägemehlproduzierenden Industrie bestochen wurde weiß ich nicht.
Die dichtgebohrten Behausungen werden jedenfalls sehr gut angenommen, das einzigste was ich mir vorstellen könnte wäre das veränderte Wärmespeichervermögen. Da dürften aber andere Faktoren wesentlich schwerer gewichtet sein.

Den Drahtschutz hatte ich von einer benachbarten Kleingartenanlage als Tip bekommen (die haben dort mehrere Schaukästen abgeerntet bekommen), hat sich letztes Jahr auch bewährt. Hölzer ohne Schutz waren keine 2 Wochen versiegelt und komplett leergefuttert. Die Bienen stört der Draht nicht. Wenn sie ihn erkannt haben setzen sie sich drauf und krabbeln rein.
Hier sind die Maschen etwas enger (evtl. zu eng), leider ist das Bild nicht ganz scharf:

Biene Rolle vorwärts

Bei 2010er Produktion ist das Gitter auch zum einfachen öffnen (mit 4 Miniösen 3x Scharnier + Klinke gebogen), beim letztjährigen wurde einfach drangenagelt. Ist dann störend wenn was hintendrannfällt.  Ärgerlich

Die Lehmklötze habe ich bis jetzt auch meist ohne Bewohner gesehen, zumindest sind sie wesentlich dünner besiedelt. Liegt vielleicht auch an der Lochgröße, da werden wohl meist Stricknadeln o.ä. genommen. Für den ein oder anderen Intressenten vielleicht zu klein. =>Wird überprüft

Zur Putzmischung kann ich noch nichts sagen, der Stein wird Prämiere.



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Walther
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Walther

« Antworten #7 am: 02. Februar 2010, 11:13:40 »


Die Stricknadeln überraschen mich jetzt.

Ich dachte immer, die Soltärbienen, die Sand oder Lehm bevorzugen graben ihre Löcher selbst. Muss ich direkt mal drauf achten, ob es hier auch vorgebohrte Lehmwände gibt.

Bei mir im Garten habe ich nicht so ein Lehmteil. Hier graben sie an jeder passenden Stelle selbst in den Beeten.

LG
Walther

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shellfee
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Klimazone 8a


« Antworten #8 am: 02. Februar 2010, 21:45:15 »

Hallo thuja thujon,

die Grillverrückten bauen sowas auch öfter mal selber, Du kannst mal bei denen stöbern:
http://www.grillsportverein.de/forum/
Aber Vorsicht das hat auch schon manche süchtig gemacht  Cool

(Ich hoffe ich verstoße mit dem Link nicht gegen die Etikette)

lg
shellfee
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thuja thujon
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phänologischer Naturraum 22, 100 m ü. NN


« Antworten #9 am: 10. Februar 2010, 22:07:02 »

bei den Grillverückten hab ich mal geschaut, die machen mir das aber irgendwie zu `professionell´

In den Tiefen des www gibts ein paar gute Seiten, falls ich ein paar Ziegel organisieren kann werde ich berichten.



@Walther: wenn man ihnen die Arbeit ein bisschen abnimmt klappts vielleicht besser, evtl. haben die Löcher auch etwas Lockwirkung.
BUND meint es gibt viele Lehmwände deren Mischung zu hart geraten ist, somit hätten die Bienen keine Chance ihre Gänge dort reinzugraben.
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Apfelmann
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WWW
« Antworten #10 am: 11. Februar 2010, 04:19:04 »

Hallo,

die Nisthilfen sind schön,
im Lehm etwas Stroh einarbeiten, oder unterlegen,
es gibt Schlupfwespen und Wildbienen, die selber bauen.
Andere suchen Löcher, von 3 bis 10 mm geht alles.

LG
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Alice
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« Antworten #11 am: 16. Februar 2010, 14:24:21 »


Hallo an alle!eine sehr gute idee die nistplätze!ich freue mich aber auch trotzdem wieder darauf, wenn das eis weg ist und man sich wieder auf die terasse setzen kann. dann kann man gartentechnisch wieder aktiv werden. ich freu mich drauf!

Grüße,Alice
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thuja thujon
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phänologischer Naturraum 22, 100 m ü. NN


« Antworten #12 am: 25. Februar 2010, 21:15:35 »

im Lehm etwas Stroh einarbeiten

ich will damit die kleinen Löcher im Stein füllen. Da sehe ich durch die Größe Probleme. Bei Lehmwänden wiederrum sicherlich sinnvoll.
Kann man die Lehmmischung nicht auch mit gröberem Sand oder Sägemehl fluffig machen? Torf und Co. dürfte ja später auch verbacken.
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