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forum.planten.de  |  gartenlandschaftsforum  |  Boden- und Düngungsforum (Moderator: Walther)  |  Thema: Kompost stinkt? Was tun? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Kompost stinkt? Was tun?  (Gelesen 4670 mal)
Rieke
Gast
« Antworten #15 am: 09. September 2009, 12:58:14 »

Zitat
Bananenschalen und Schalen von Zitrusfrüchten gebe ich nicht hinein, die sollen angeblich zu langsam verrotten.

Die landen bei mir auch im Kompost und verrotten problemlos. Ich kaufe allerdings unbehandelte Früchte. Die ganze Chemie, die im konventionellen Anbau auf die Früchte kommt, könnte möglicherweise die Bakterien im Kompost schädigen und deshalb verrotten die Schalen schlecht.

Viele Grüße

Rieke
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Haselmaus
****
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« Antworten #16 am: 10. September 2009, 17:28:53 »

Bei uns fallen jeden Tag ungefähr 10 Bananenschalen an, daher kommen sie nicht in den Kompost.  Das ist einfach zuviel und ergibt dann diesen Schmier. Da hat selbst der Kompostbeschleuniger nichts mehr genützt  Augen rollen
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Liebe Grüße
Haselmaus
karmina
Gast
« Antworten #17 am: 10. September 2009, 20:02:16 »

Ich streu immer eine Handvoll Urgesteinsmehl über die Küchenabfälle, das hemmt die Gerüche und sorgt nebenbei gleich für Mineralstoffe.  Ich hab allerdings einen offenen Komposthaufen.
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Zwiebelchen
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Zwiebelchen
Rosenfan, jetzt schwäbisch-fränkischer Wald, 500 m


« Antworten #18 am: 10. September 2009, 21:03:04 »

Also wenn der Kompost stinkt und sehr feucht is, stimmt auf alle Fälle etwas nicht. Das wird sich sicher auch nicht von allein regeln.
Ich habe schon  jahrelang Kompostwirtschaft betrieben, zwar in Holzgestellen aber Kompost der stinkt ist nicht in Ordnung. Ich würde alles ausschütten.
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Grüße vom Zwiebelchen
Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt. (chinesisches Sprichwort)
Barbarakraut
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« Antworten #19 am: 10. September 2009, 21:56:50 »

Und die Bananenschalen gehören (kleingeschnitten) an die Rosen. Die freut es und sie sind aufgeräumt. Die Schalen, nicht die Rosen.  Augen rollen
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In den meisten Betten haben bis zu sechs Katzen Platz. Ohne den legitimen Besitzer bis zu zehn (Stephen Baker)
domus
Gast
« Antworten #20 am: 10. September 2009, 22:39:58 »

Am besten geht das Komposten in einem Drei-Kammer-System. Vorrotte, am besten auf einem einfachen Haufen oder in einem Holz- oder Drahtgestell. Von da aus wird in den ersten Behälter eingefüllt, von dort aus in den zweiten, aus dem man dann unten die fertige Erde entnimmt. Also immer von links oben nach rechts unten. Zwischendurch immer mal reingucken und mit einer Grabegabel lüften.

Den ganzen Kompost in einem einzigen Durchgang in einem "Schnellkomposter" herzustellen, geht normalerweise nicht.

Und wenn es matschig ist und stinkt, noch mal rausnehmen, an der Luft trocknen und rotten lassen.

Gruß

domus

 
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Begonie
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Klimazone 5 550 m über NN


« Antworten #21 am: 15. September 2009, 13:57:56 »

Zitat
Den ganzen Kompost in einem einzigen Durchgang in einem "Schnellkomposter" herzustellen, geht normalerweise nicht.

Domus, wenn du mit "Schnellkomposter" einen Thermokomposter meinst - das funktioniert sehr wohl. Wir praktizieren das seit 20 Jahren ohne Probleme.

LG Begonie
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bamboo666
****
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« Antworten #22 am: 15. September 2009, 21:10:54 »

Nach zwanzig Jahren ist der Mulch in der Plastikkiste dann auch fast Blumenerde.
Jedoch haben nicht alle Mitglieder hier im Forum so eine lange Wartezeit.-
Nebenher, und Frohsinn beiseite.-
Das Dreikammersystem, wie oben empfohlen, ist für jeden "Normalogrundstücksbewirtschafter" das BESTE!
Ein- bis zweimal per Anno umgesetzt, ergibt auch dieses Gemisch genug Futter für die dann zu erwartende Grünmasse.
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Aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man schönes bauen.
Johann Wolfgang von Goethe
Rieke
Gast
« Antworten #23 am: 15. September 2009, 21:33:23 »

Ich habe verschiedene Kompostierungsmethoden durchprobiert, und verwende seit 3 Jahren einen kleinen Thermokomposter. Da der bei unserem Garten nicht ausreicht, kompostiere ich auch in einem etwa 1,5m x 3m großen Betonbecken (haben wir im Garten vorgefunden). Der Thermokomposter ist praktischer, denn da spare ich mir das Umsetzen. Oben kommt der Garten- und Küchenabfall rein, hin und wieder muß ich gießen und unten nehme ich bei Bedarf den Kompost raus. Der hat eine gute Qualität, dunkel, krümelig, riecht erdig.

Das Betonbecken macht viel mehr Arbeit, denn da muß ich im Frühjahr eine Schicht wenig kompostiertes Material abtragen, darunter finde ich dann Grobkompost, der bis zur Verwendung zwischengelagert wird.

Jedem Gärtner mit Platz- oder Zeitmangel würde ich zum Thermokomposter raten. Wer auf die Fitnessübung des Kompostschaufelns nicht verzichten will, ist natürlich mit einem Dreikammersystem besser dran.

Viele Grüße

Rieke
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clara
*****
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Akeleis Petit fleur
Klimazone 8 - Phänolog. Naturraum 67 40m NN


WWW
« Antworten #24 am: 02. Oktober 2009, 12:19:28 »

Der Platz und die Ratten sind allerdings auch ein Thema.
Ich habe auch seit fast 30 Jahren Thermo - manchmal geht es hurtig, manchmal nicht.
Und Glitsch hatte ich auch schon einmal, habe aber nun auch immer sperriges Astwerk zur Hand was ich mit einstreue.
SCHNELL ist er nicht - Aber wenn er voll ist, ergiebt das auch nur 100 kg Erde.

Obwohl der Thermokomposter auch schwitzt und das Wasser die Ränder benetzen sollte tuts das nicht immer. ERgo mit der Grabegabel mal die Ränder lösen und lüften wie alles schon beschrieben.

Gegen das nagende Ungeziefer habe ich ein Drahtteil vom Drahtkomposter drunter und die Klappe immer schön dicht geschlossen.

Südfrüchte kommen auch nie drauf - das Zeugs riecht wie das Sterilium in den Krankenhäusern, wenns fault - Hausmüllentsorgung ist angesagt.
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Blumigen Gruß
clara (vormals akelei)
**
ein feines und interessantes forum mit netten usern
und informativem Austausch - mit Gartenerfahrungen, keine Ausbildung -
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