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Autor Thema: Maulwurfänger  (Gelesen 21179 mal)
Snert
Gast
« am: 09. April 2002, 09:39:20 »

Ich habe seit letztem Jahr in meinem Garten einen oder mehrere Maulwürfe. Wir
hatten gerade den Rasen eingesät als wir eine Woche später, der Boden wurde
gerade leicht grün, schöne lange Bodenwellen mit kleinen Hügeln an den Enden
entdeckten Ärgerlich
Nachdem wir alle Löcher plattgetreten hatten war erst einmal für einige Zeit Ruhe.
Im letzten Jahr ist er noch so 2-3mal aufgetaucht. In die aufgestellten Fallen ist er
natürlich nicht reingegangen.
In diesem Jahr ist es auf einmal ganz schlimm geworden. Wir haben vor dem Haus
ein neues Staudenbeet angelegt und einen Tag später Hügel über Hügel. Als wenn
der kleine Mistkerl jede einzelne Staude aus seinem Haus wieder rausschmeissen
wollte. Auch hinten im Rasen gibt es wieder Hügel und im neu angelegten
Nutzgarten und in der Hecke. Und diesmal nützt platttreten nichts mehr.
------- Wie kann ich diese nervigen kleinen Biester loswerden Huch Huch Huch ------
Gestern habe ich es mit diesen Körner versucht, die ein Gas entwickeln. Ich weiß,
das ist ziemlich brutal, aber was soll ich machen. Ich hoffe nur, das das wirkt. Ich
bin auch für jeden anderen Tip dankbar. Auch habe ich es vermieden, das Gift im
Gemüsegarten einzusetzen oder ist das kein Problem?
« Letzte Änderung: 05. Juli 2018, 07:30:25 von flor » Gespeichert
Ira
Gast
« Antworten #1 am: 09. April 2002, 09:51:09 »

HI Snert,

mensch wat seid ihr alle brutal geworden hier  Verlegen

Also Maulwürfe sind Lärmempfindlich, trampelnde Kinderhorden, Rasenmäher, Feten... all das hilft genial.
Was er nebenher absolut nicht mag, ist schöne lockere Erde, je fester seine Umgebung ist, desto wohler fühlt er sich, weil seine Gänge dort nicht einstürzen.
Es soll auch solargetriebene Piepser geben, die sie nicht mögen, aber die hab ich noch nicht ausprobiert.

Ich gebs bald auf

Ira
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Ira
Gast
« Antworten #2 am: 09. April 2002, 09:56:03 »

Nachsatz:

Das Zeug (oder dessen Abbauprodukte), das Du verwendet hast, hast Du irgendwann im Wasser und damit auch irgenwann in der kaffeetasse.
Grrrrrrrrr.
Nebenher sind Maulwürfe nette Gesellen, die Deinen Boden in Ordnung halten

Ira
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Cosima
Moderatoren
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Waterkant


« Antworten #3 am: 09. April 2002, 10:07:38 »

Maulwürfe sind in Deutschland geschützt.

Die Erde der Maulwurfshügel ist ganz ausgezeichnet für Kübelpflanzen etc.

Je mehr man die Hügel eintritt, desto mehr neue kriegt man.

Die Ultraschallgeräte bewirken nach allem, was ich gehört und selbst erfahren habe, gar nichts oder höchstens sehr kurzfristig.

Maulwürfe fressen Schnecken.

Wir vertragen uns mit unseren ganz gut.

Liebe Grüße
Cosima

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Allerbeste Grüße, Cosima

Buddhafiguren sind die Gartenzwerge von heute.
Meine moderativen Beiträge sind blau
Ursula
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Zone 8


« Antworten #4 am: 09. April 2002, 10:38:06 »

... der Mensch begab sich zur Natur, d.h. zunächst mal nur bis in den Garten und stellte mit Entsetzen fest, daß sich in seinem Heiligtum noch andere Wesen tummeln Schockiert

Frechheit, so was, sagt er sich - so geht das nicht !!!  Schockiert Schockiert Schockiert

Vollkommen ernsthaft nun möchte ich dazu sagen: man sollte sich - so nur irgend möglich - auf friedfertige Weise mit der Umwelt arrangieren. Dazu können auch Maulwürfe gehören.
Die berühmte Giftspritze schadet letzlich den Menschen selbst.  Weinen

Viele Grüße,
Ursula

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Hans
Gast
« Antworten #5 am: 09. April 2002, 11:05:21 »

Hallo zusammen!

Ursula, besser hätte ich es nicht formulieren können  Smiley

Die Erde der Maulwurfshügel ist nicht nur für Kübelpflanzen ideal, sondern auch für das Gemüse und sehr viele Stauden. Da bin ich meinem Maulwurf sogar immer dankbar.

Wie Ira (Hi Iramau...  Zwinkernd )ja bereits schreibt, vernichtet jedes Gift eine Unmenge von Kleinstlebewesen, durch deren Hilfe erst ein lebendiger Garten entsteht.

Und wenn ich mein Gemüse spritzen würde, könnte ich es ja gleich im Supermarkt kaufen.

Ungiftige Grüße
Hans  
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Günther
Gast
« Antworten #6 am: 09. April 2002, 11:24:28 »

Das tolle (und sehr mäßig wirksame) Gift ist im wesentlichen Calciumphosphid. Daraus entsteht Kalk, der ziemlich unschädlich ist und von viele Gärtnern sowieso gestreut wird, und primär Phosphorwasserstoff, der stinkt und giftig ist, nicht sehr stabil ist, und schlußendlich zu Phosphorsäure wird. Die ist die Basis für Phosphatdünger, ist die "Genußsäure" im Coca-Cola und vielen sauren Zuckerln.
Schluß: solange man das stinkende Gas nicht einatmet, passiert gar nix, und die Rückstände/Endprodukte sind harmlos.
Da gibts wirklich VIIIEL ärger Sachen!
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Ira
Gast
« Antworten #7 am: 09. April 2002, 11:46:13 »

Hi Günther

wenn Gärtner schon mit Phosphatdünger arbeiten wollen... dann hab ich persönlich damit genug Probleme mit Cola übrigens auch.
Und zusätzliche Phosphorsäure im Boden als harmlos zu bezeichnen find ich doch ziemlich... naiv.
Du erinnerst mich immer mehr an einen ehemaligen Chef von mir, der auch der Meinung war das ihm das absolut nichts geschadet hat die Labortische mit Benzol abzuwischen und Schwangere Frauen sich nicht so anstellen sollen Ärgerlich

Ira
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Ira
Gast
« Antworten #8 am: 09. April 2002, 11:49:28 »

Nachsatz...
SNert.... wenn Du den Maulwurf verscheuchen willst, dann solltest Du auf gar keinen Fall die Hügel platttreten, er mag feste ERde ganz besonders, plattharken, damit alles schön locker bleibt ;-)
Und ich würd' ihn da lassen wo er ist, ganz ehrlich:-)
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Günther
Gast
« Antworten #9 am: 09. April 2002, 12:17:59 »

Kein Wort zur Verteidigung von Cola!
Du willst einen phosphatfreien Garten? Und dort soll was gedeihen? Würde mich arg wundern.
Und ob Du einen "biologischen" Phosphatdünger verwendest oder von mir aus Superphosphat aus fossiler Sauriersch.... streust, ist schlußendlich auch egal.
So Benzoltypen kenn ich auch, die meisten sind schon unter der Erde.
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Ira
Gast
« Antworten #10 am: 09. April 2002, 12:46:14 »

Lieber Günther,

ich will keinen Phosphatfreien Garten, das wär Quatsch, hochgradiger Quatsch.
Ich will aber keine unnötige Substitution von Phosphorsäure oder deren Salzen--- guck Dir mal deren deramale LD-Daten an, die sind nicht gerade SUPERHOCH.

Ich hab definitiv keinen Bock auf Gärtner und sonst irgendwelche Leute, die meinen Hier ein Pülverchen und dort ne Pille und schon ist alles wieder in Ordnung. Pustebacke ist dann nämlich, im nächsten Jahr müssen sie wieder ein anderes Pülverchen und da ne andere Pille gegen genau die Folgen die sie im Vorjahr durch da ne Pille und dort nen Pülverchen erzeugt haben. Das ist im GArten so wie beim Menschen selbst, herumkurieren an den Symptomen hilft nicht.
Wobei ich einen Maulwurf eher als Positiv empfinde und in ihm kein negatives Sympom erkennen kann!

Was das für mich in meinem Garten heißt?
Ganz einfach, Pflanzfolgen einhalten, und was nicht kommen will, das kommt eben nicht. Und was der Maulwurf rausschmeißt.. naja da trauere ich einen Moment, mach ein bißchen Krach und dann arangiere ich mich mit ihm und freu mich riesig über die Kübelerde, die er mir zur Pflanzzeit liefert.

Und der Benzol-Typ lebt noch heute und ist über 80... Schwein gehabt würd ich sagen

Ira
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Ira
Gast
« Antworten #11 am: 09. April 2002, 13:02:30 »

Nachsatz noch Günther.. hast mich so in Rage gebracht, das ich vergesslich werde

Ob biologischen Phosphatdünger oder Saurierhinterlassenschaften  ist mir eben nicht egal.. die muss nämlich eingetütet und abgebaut werden und das bloß weil ich ein paar Phosphatfresser im Garten haben will.... das allein ist schon Wahnsinn!

Ira
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Günther
Gast
« Antworten #12 am: 09. April 2002, 16:17:37 »

Net ärgern, bringt nix.
Und düngen - ich glaub, wenn ich insgesamt zehn oder fünfzehn Kilo Dünger in den letzten zehn Jahren auf rund 1000 m² verbraucht hab, ists viel, und von dem 50-l-Sack Torf von vor drei Jahren sind auch noch gut 3/4 übrig. Lediglich ein paar Topfpflanzen kriegen zusätzlich Futter.Wenns zu trocken wird, dann gieße ich, da warte ich auch nicht auf die Natur. In meinen gebrochenen Haxen sind damals auch Schrauben und Platten hineingekommen, da wäre die Natur auch nicht genug gewesen.
Der Benzolmensch ist wahrscheinlich schon zu alt zum Sterben, und muß nachher als Sondermüll entsorgt werden.
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Ursula
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Zone 8


« Antworten #13 am: 09. April 2002, 16:49:23 »

Hallöchen,

ich denke, es geht nicht darum, die Natur zu vergöttern (ist zumindest nicht meine Intention), sondern die Augen überhaupt mal für die Natur aufzumachen. Nicht alles plattmachen, was auf den ersten Blick störend erscheint.
So ein Maulwurf fällt tot um, wenn man ihn auf die Nase stupst - schwaches Nervenkostüm.  Weinen Weinen

Daßder Mensch nicht alleine auf die Natur vertraut, wenn Not am Mann ist, ist geschenkt. Das gönne ich auch Dir, Günther, bin ja schließlich kein Unmensch.

Liebe Grüße,
Ursula
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Ira
Gast
« Antworten #14 am: 09. April 2002, 16:51:25 »

Hi Günther


und doch bring Ärgern was
meinen Kreislauf in Schwung Zunge

Mal abgesehen davon, das der Torf letztes Jahr 10 Jahre bei Dir war  Grinsend

das hört sich ja jetzt schon ganz anders an Zwinkernd

Also doch nicht egal.. was und wieviel???
Versteh das jetzt bitte nicht provokativ...

Lasst doch bitte die Maulwürfe leben...
Wühlmäuse übrigens auch  Grinsend

LG
IRa
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