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forum.planten.de  |  gartenlandschaftsforum  |  Planungs- und Handwerksforum (Moderatoren: andreas, Walther)  |  Thema: Verrottungshilfe für Baumstumpf 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Verrottungshilfe für Baumstumpf  (Gelesen 16634 mal)
Rizinus
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Rizinus
l´amour cèst un enfant de la liberté


« am: 08. November 2007, 20:04:13 »

hallo,

wie kriegt man einen baumstumpf am schnellsten klein ? da gibt es ja diverse heiße tipps: löcher in den stumpf bohren und mit irgendwelchen chemikalien füllen oder oder...
gibt es erfahrungsberichte ?

gruß rizinus
« Letzte Änderung: 25. Februar 2008, 16:10:21 von Walther » Gespeichert

gruß aus der klimazone 8a
Schneeeule
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Schneeeule
Zone 7 / Naturraum 348.10


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« Antworten #1 am: 08. November 2007, 20:24:04 »

Ehrlich gesagt - keine Erfahrungswerte.
Habe so eine Dose Chemie hier stehen (schon seit Frühjahr) und mich nicht getraut es anzuwenden. Die Bäume waren teils sehr dicht gepflanzt und ich habe die Befürchtung einen "unterirdischen Wurzelbrand" zu entfachen. Man soll Löcher bohren das Zeugs hinein kippen und anzünden Unentschlossen
Ich glaube ich lasse lieber die Finger davon.
Habe alles direkt über der Erde abgesägt und mit einer Axt mehrfach "gespalten".
Mal sehen was sich bis zum Frühjahr getan hat Augen rollen.
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liebe Grüße Schneeeule
Mein Garten ist mein Paradies
clara
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Akeleis Petit fleur
Klimazone 8 - Phänolog. Naturraum 67 40m NN


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« Antworten #2 am: 08. November 2007, 20:57:14 »

warum holst du dir nicht einen natürlichen Pilz aus dem Wald?
Der müsste könnte sollte das doch auch tun... dauert nur etwas

wie man den dann "anwachsen" lässt müsste der Pilzexperte beantworten können
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Blumigen Gruß
clara (vormals akelei)
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ein feines und interessantes forum mit netten usern
und informativem Austausch - mit Gartenerfahrungen, keine Ausbildung -
Pallas
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« Antworten #3 am: 08. November 2007, 21:32:13 »

@ Rizinus: Bohre von oben möglichst viele, tiefe und breite Löcher in den Stumpf. Die beste, weil umweltfreundlichste Chemikalie (Geschenk von der Natur), ist das Regenwasser, das sich in den Löchern staut. Das Holz wird mürbe und Pilze siedeln sich von allein an. Das morsche Holz kann man nach und nach ziemlich ohne Mühe weghacken. So bin ich meinen dicken Blutpflaumenstumpf losgeworden. Und die hatte schon recht hartes Holz.

LG Pallas
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annette-n
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annette-n
Lewisia cotyledon


« Antworten #4 am: 08. November 2007, 21:37:35 »

Hallo,

wir haben es wie Pallas gemacht, der Stumpf war etwa 80cm im Durchmesser, mehrere Rillen reingesägt und einfach mal abgewartet. Die Pilze haben sich reichlich angesiedelt und nun, nach zugegeben fast 10 Jahren, hab ich ein tolles Pflanzeckchen mehr.

lg annette
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Klimazone 6b, 450m ü.NN, Naturraum 391
aquileia
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aquileia
Klimazone 6b/Naturraum 05 - Klimazone 7b/CH


« Antworten #5 am: 08. November 2007, 21:45:08 »

Wie Du ein Auto kleinkriegst ist weitgehend unabhängig von der Automarke.

Wie Du einen Baumstumpf kleinkriegst, hängt weitgehend von der Baumart ab!

Eine Fichte treibt aus dem Baumstumpf nicht mehr aus, während eine Hasel eifrig neue Triebe ausbildet.

Während Fichte, Flieder oder auch Kastanie (wenn sie nicht mehr austreibt) "rasch" verrotten, gibt es in meinem Garten Stümpfe, die selbst nach zehn Jahren keine Anzeichen von Verrottung zeigen.

aquileia

Änderung: Deutsche Rechtschreibung im Betreff
« Letzte Änderung: 08. November 2007, 21:48:37 von aquileia » Gespeichert
Rizinus
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Rizinus
l´amour cèst un enfant de la liberté


« Antworten #6 am: 10. November 2007, 18:44:23 »

na das hatte ich mir schon fast gedacht, das das mit der chemie nix bringt. ich denk wir werden  einfach walderde (hoffentlich pilzhaltig) in die löcher stopfen. der stumpf ist von einer fichte, ca. 50 cm im durchmesser, die letztes jahr gefällt wurde.

danke für die tipps,

gruß rizinus
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gruß aus der klimazone 8a
Kleingärtner
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Kleingärtner
nördlich der Elbe


« Antworten #7 am: 10. November 2007, 19:19:27 »

Die Löcher sollten baer nicht vollständig gefüllt sein und die Erde nur locker einfüllen, nicht mit Gewalt nachstopfen, so dass immer wieder Wasser nachsickern kann.
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Lieber 'ne Beule im Zaun, als gar kein Gespräch!
Andreas Regner
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Klimazone 7 (6-8), phän. Naturraum 70


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« Antworten #8 am: 10. November 2007, 20:25:21 »

Hallo,

die Suchfunktion
http://forum.planten.de/index.php?action=search
des Forums bringt zum Thema Baumstumpf zahlreiche Ergebnisse, u.a.:

Chemikalie zur Zersetzung von Baumstümpfen?
http://forum.planten.de/index.php/topic,16415.0.html

Baumstümpfe  (Fotoforum)
http://forum.planten.de/index.php/topic,26552.0.html

Baumstümpfe
http://forum.planten.de/index.php/topic,271.0.html

Baumstumpfentfernung
http://forum.planten.de/index.php/topic,2412.0.html

Frage zur Rodung von Tannen
http://forum.planten.de/index.php/topic,18143.0.html

Obstbaumstümpfe
http://forum.planten.de/index.php/topic,17840.0.html

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grüsse
andreas
stubben-ex
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Baumstumpf - Entfernung ist Profisache !


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« Antworten #9 am: 25. Februar 2008, 14:14:09 »

Hallo, ich bin professioneller Stubbenentferner bzw. Baumstumpfentferner und es wundert mich schon sehr, das es in vielen foren noch Hinweise mit Pilzen oder gar mit aggressiven Mitteln gibt. Wenn jemand seinen Baumstumpf entfernen möchte gibt es doch nichts schonenderes als eine Baumstumpffräse oder Stubbenfräse ! Diese Dinger gibt es in fast jedem Baumarkt zum Ausleihen. Und dann ist das Problem sofort beseitigt, ohne das man Jahrelang "Pilzpfanne" essen muss.

Ich gehe jedenfalls davon aus, das wer in einem Forum nach Lösungen zur Stubbenentfernung sucht, nicht nach einer Langzeitlösung sucht, die evtl. in ein paar Jahren den mehr oder weniger gewünschten Erfolg bringt.

Die Umweltverträglichkeit von aggressiven Pilzen oder sogar der Chemiekeule ist hierbei sicherlich ein weiteres Problem. Hat hier jemand Erfahrung mit der Chemischen-Keule bei Stubben im Rasen oder im Beet ?
Wächst danach überhaupt noch etwas ?
Und wie sieht es im Gemüsebeet aus, kann man die Ernte bedenkenlos essen ?

Wer mit den Geräten zum Ausleihen nicht umgehen kann wendet sich am besten an einen örtlichen Dienstleister. Ich weis aus eigener Erfahrung, das es für jeden Stubben eine Lösung zum Fräsen gibt. Von kleinen Handgeführten Fräsen, die man durch jede Tür tragen kann, bis hin zu Großraumfräsen für ganze Wälder.


MfG Torsten     Firma stubben-ex   ( professionelle Baumstumpfbeseitigung )


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Pallas
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« Antworten #10 am: 25. Februar 2008, 14:38:39 »

Hm, viel Werbung, Stubben-ex.

Auch nach dem Herausfräsen der Stubben hat man Pilzwuchs im Garten zu erwarten - nämlich da, wo die vergehenden dicken Wurzeln des entfernten Baumes sind. 
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Walther
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Walther

« Antworten #11 am: 25. Februar 2008, 15:48:07 »

'Stubbenfräse' kenne ich nur aus dem Bereich des öffentlichen Grüns. Da sind das dann immer ganz stattliche Maschinen, die zum Einsatz kommen, wenn Park- oder Alleebäume gefällt wurden.

Für den kleinen Privatgarten usw., wo für so eine Maschine kein Platz ist, weil der Rest des Gartens nicht auch nebenbei niedergemacht werden soll, kannte ich das noch nicht. Sind die ausleihbaren Baumarkt-Stubbenfräsen denn kleiner? So eine Art robuster Rasenmäher - oder wie habe ich mir das vorzustellen?

Wenn man den Platz dringend braucht, scheint es auch mir sinnvoller, Geld fürs Fräsen auszugeben, als Chemikalien zu kaufen, die erstens wohl garantiert nicht schnell wirken und die auszubringgen zweitens auch noch garantiert strafbar ist.

Bei mir käme, wenn ich wählen könnte, bei Stubben die Pilzmethode in Frage - ich finde Pilze schön und habe auch Zeit.

Aber ich habe einen Nachbarn und einen Schwager, die beide begeisterte Fichtenmoped- und  Seilzug-Besitzer sind. Beide sind sich unabhängig voneinander einig, dass man Bäume sowieso ohne Stubben umlegt in dem man gezielt einige Wurzeln freilegt, diese kappt und dann den Baum mittels Seilzug und Hebelwirkung langsam und gefahrlos umzieht. Erst dann wird gesägt. Ich kann bestätigen, das geht beeindruckend gut.

Um jahrelangen 'Bemerkungen' aus dem Wege zu gehen käme hier also weder Pilz- noch Fräsmethode in Frage - sondern nur die beschriebene Nachbarschafts- oder Familienhilfe.

Zum Glück 'abe isch aber derzeit gar keinen fällbaren Baum!  Lächelnd

LG
Walther
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Naasra
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Naasra
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« Antworten #12 am: 25. Februar 2008, 16:29:39 »

Sind die ausleihbaren Baumarkt-Stubbenfräsen denn kleiner? So eine Art robuster Rasenmäher - oder wie habe ich mir das vorzustellen?

Also das würde mich auch interessieren. Wir mussten letztes Jahr einige sehr groß geratene Thuja und Wacholder entfernen, weil diese sich mit ihrem kompletten Stamm auf das Garagendach gelehnt haben. Nun würde ich den Platz, wo sie standen, gerne nutzen. Unser Garten ist nicht groß, da zählt jeder Quadratmeter.
Das Problem ist nur, dass dieser Gartenteil stufenförmig angelegt ist und die Stufen jeweils sehr hoch sind. Begehbar nur über eine schmale Treppe (ca. 80 cm lichte Durchgangsbreite ). Deshalb habe ich bisher eine Fräse nicht in Erwägung gezogen, schließlich käme dann der passende Autokran dazu doch ein bisschen teuer.  Grinsend

Naasra
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aquileia
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aquileia
Klimazone 6b/Naturraum 05 - Klimazone 7b/CH


« Antworten #13 am: 25. Februar 2008, 20:21:39 »

Baumstümpfe schaffen Lebensraum:



aquileia
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Gina66
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Die mit den Pflanzen spricht


« Antworten #14 am: 25. Februar 2008, 23:44:55 »

Na, das paßt ja wieder: gerade gestern hat mich jemand aus der Verwandschaft nach meiner Meinung zum Thema "Baumstumpf entfernen" gefragt. Und heute lese ich in einer Gartenzeitschrift, man solle Baumstümpfe auf jeden Fall entfernen, da sie den Hallimasch anlocken könnten, der dann möglicherweise auch andere Gehölze im Garten befällt.
Ist das tatsächlich so, oder wollen die nur wieder was verkaufen?
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Gruß Gina
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