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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Pfirsichbaum 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Pfirsichbaum  (Gelesen 7301 mal)
grosser135
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« am: 06. August 2007, 08:33:58 »

Ich versuche gerade mir einen Pfirsichbaum selbst zu ziehen.
Habe den Kern geknackt und den inneren Kern auf nen flachen Teller mit feuchten Küchentuch gelegt und mit Folie abgedeckt. Der Erfolg stellte sich schon nach zwei Wochen ein, denn nun keimt er.

Wer kann mir nun sagen. Wann ich ihn in die erde bringen kann?
Und ob ich ihn gleich in meinen Garten setze, oder erst in einen Pflanztopf zu Hause lasse?
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haelthir
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« Antworten #1 am: 06. August 2007, 10:09:18 »

hallo großer Smiley
am besten topfst du erst, wenn sich eine wurzel entwickelt hat, vielleicht so 1 cm lang.
du solltest dann aber aufpassen, das der kern nicht schimmelt, das ist mir öfter passiert.
am besten läßt du den kern über der erde, so das nur die wurzel bedeckt ist. ist das dann alles überstanden kannst du das pflänzchen wachsen lassen, bis es eine ordentliche größe fürs beet hat, schwierig könnte aber die überwinterung sein.
für draußen muß der trieb richtig verholzt sein, auf jeden fall muß das pflänzchen kühl stehen, falls du es drinnen behältst.
toitoitoi
haelthir
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tomjay
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« Antworten #2 am: 15. August 2007, 14:51:31 »

bin ganz neu auf diesem forum, sehr interessant. demfall kann man nicht einfach einen stein in die erde setzen und wasser geben?! so einfach ist es dann doch nicht demfall?
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beni
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« Antworten #3 am: 15. August 2007, 15:13:27 »

Meine Frau hat vor einigen Jahren einfach Pfirsich-Steine etwa 10 cm tief in die Erde gesteckt und jetzt haben wir 2 Pfirischbäume ohne Kräuselkrankheit und mit weißfleischigen, aromatischen Früchten.
Die Steine stammten von Pfirischbäumen aus dem Frankenwald (kein Weinbaugebiet !)
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tomjay
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« Antworten #4 am: 15. August 2007, 15:22:04 »

und wie lange hat es gedauert bis was gesprossen ist? weil ich habe meine sicher nun schon drei wochen in der erde
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beni
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« Antworten #5 am: 16. August 2007, 18:07:23 »

Die Steine wurden etwa Mitte September in die Erde gesteckt, die Austriebe wurden im zeitigen Frühjahr des nächsten Jahres entdeckt....soweit sich meine Frau erinnert.
Bis zum ersten Blühen dauerte es etwa 3 Jahre.
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Re-Mark
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Ich liebe dieses Forum!


« Antworten #6 am: 28. August 2007, 01:19:25 »

tomjay, der Normalfall ist auch bei Pfirsichen, dass man den kompletten Stein im Freiland in die Erde steckt und dann im Frühjahr ein Bäumchen wächst. Da nicht jeder Stein etwas wird steckt man sinnvollerweise mehrere. Ich habe mal Steine aufgesammelt, die trocken unter einem Baum lagen. Habe sie in Töpfe in feuchten Sand gesteckt und diese draußen stehen lassen. Obstbäume drinnen, auf dem Fensterbrett - das geht nur ein paar Wochen lang gut. Ist einfach zu dunkel. Man sollte sie lieber im Freiland ziehen.

Bye,
Robert
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Henni
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« Antworten #7 am: 28. August 2007, 10:05:51 »

Hallo,

wäre es ein Problem, wenn die Töpfe im Winter draußen durchfrieren?

Gruß
Henni
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Re-Mark
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Ich liebe dieses Forum!


« Antworten #8 am: 28. August 2007, 10:22:03 »

wäre es ein Problem, wenn die Töpfe im Winter draußen durchfrieren?

Kommt drauf an... z.B. darauf, wie weit der Stein bereits ist. Ich musste feststellen, dass etliche Baumkeimlinge ziemlich frostempfindlich sind. Im November/Dezember sollte das Durchfrieren der Samen kein Problem darstellen, aber wenn der Stein in einer Warmphase im Januar/Februar bereits keimt und es dann nochmal richtig kalt wird...? Leider waren die Winter in letzter Zeit dermaßen unbeständig.
Pfirsiche, Aprikosen & Co kommen meiner Meinung nach am besten mit eher kontinentalem Klima zurecht. Also: die Winter dürfen durchaus kalt sein (na ja, bei Pfirsichen mit Einschränkungen), die Sommer sollten durchgehend warm sein, und die Übergangszeiten möglichst kurz. Leider ist das alles bei uns überhaupt nicht (mehr?) gegeben: in letzter Zeit war hier der Januar ja schonmal wärmer als der März, die Übergangszeiten Frühjahr und Herbst ziehen sich sowieso über Monate hin.

Ich hatte Töpfe mit Pfirsichen, Walnüssen, Kastanien, Speierling u.a. zunächst draußen. Es wurde kalt, es wurde warm, es wurde wieder kalt... und ich bekam Angst, dass meine Schützlinge das nicht abkönnten, daher holte ich sie herein in den Keller. War keine allzu gute Idee: alles keimte los wie verrückt und fing an zu wachsen. Im Keller war es zu dunkel, aber oben im Haus unter dem Fenster war es noch wärmer und im Winter sind die Tage auch einfach noch zu kurz. Die Pflanzen vergeilten daher ziemlich.

Bei meinem nächsten Versuch werde ich sie daher lieber richtig ins Freiland säen und die natürliche Auslese ihren Job machen lassen. Eventuell könnte man auch Samen in leicht feuchtem Sand oder Torf im Kühlschrank oder gar im Gefrierschrank lagern und erst im Frühjahr säen. Aber vorsicht: Apfelkerne keimten bei mir völlig ungeniert direkt in der Plastikschachtel  im Kühlschrank, was ich leider erst zu spät bemerkte. Niedrige Temperaturen hinderten sie also nicht am keimen...

Meine Emfpfehlung: einfach mit größeren Mengen starten (also nicht bloß drei bis fünf) und rumprobieren.

Grüße,
Robert
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Zwiebelchen
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Zwiebelchen
Rosenfan, jetzt schwäbisch-fränkischer Wald, 500 m


« Antworten #9 am: 28. August 2007, 20:03:41 »

Wir haben früher (also mein Vater) immer aus Kernen Pfirsichbäumchen gezogen. Einfach Kerne in die Erde stecken und abwarten. Eine geschützte warme Stelle im Garten, vielleicht sandiger Boden ist am besten. Es werdenwohl aber nur die kleineren gelb-rot-grünen Pfirsiche. Die Bäumchen mit den sehr großen Pfirsichen sind veredelt und nur in der Baumschule zu bekommen.
Grüße vom Zwiebelchen
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Grüße vom Zwiebelchen
Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt. (chinesisches Sprichwort)
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