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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Mirabelle auf 'Ackermann' und Süßkirsche auf 'Limburger' 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Mirabelle auf 'Ackermann' und Süßkirsche auf 'Limburger'  (Gelesen 5138 mal)
Henni
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« am: 08. Juli 2007, 15:05:18 »

Hallo,

ich habe mir gestern eine 'Nancy Mirabelle' gekauft, die wurde auf Unterlage 'Prunus Ackermann' veredelt (Buschbaum).
Hat jemand Erfahrung mit den Wuchseigenschaften dieser Unterlage? Ist sie eher schwach- oder starkwachsend?

Dann habe ich außerdem noch eine 'Büttners rote Knorpelkirsche' gekauft, die befindet sich auf 'Limburger' (ebenfalls als Buschbaum). Im Internet brachte ich in Erfahrung, dass es sich dabei um eine Vogelkirsche handelt, das Bäumchen also recht hoch werden wird. Hat jemand vielleicht Erfahrung, mit welcher Höhe man dabei in etwa rechnen kann?
Danke und Grüße
Bianca
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Pflaume
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« Antworten #1 am: 11. Juli 2007, 16:38:06 »

Hallo Henni,

da sich leider niemand vordrängt, gebe ich mal meinen Senf dazu:
Die Ackermann ist wie Myrobalane eine starkwachsende Unterlage, also nicht unbedingt das, was ich als „Busch“ ziehen würde (nähme bei mir dafür einen Kronenradius von 3-4 m, also einen Durchmesser von 7 m als benötigte Fläche kalkulieren).
Wenn es sich bei Deiner Limburger um eine Prunus avium Varietät Limburger handelt, gilt hierfür das bereits Geschriebene, nur größer. Kann mir nicht vorstellen, mit welchem Schnitt man das Ding zu einem harmonischen und reich tragenden Busch ziehen kann, vielleicht jemand fragen, der sich in Sachen Bonsaischnitt auskennt.
Sofern Du nicht viel Platz oder extrem schlechte Standortbedingungen (z.B. steinig und trocken, also für schwachwachsende Unterlagen ungeeignet) hast, die Bäume Dich überleben sollen, oder Du Deine überlegenen Schnittkünste unter Beweis stellen möchtest, würde ich die Bäume gegen welche auf schwächer wachsenden Unterlagen tauschen.
Bin etwas entsetzt, daß diese Unterlagen jemand für Buschbäume nimmt. Kann mir kaum vorstellen, wie  selbst ein Profi damit glücklich wird, sofern er einen Buschbaum ziehen will.

Grüße
Pflaume
Gespeichert

Credo, quia absurdum - Tertullian
Henni
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« Antworten #2 am: 23. Juli 2007, 17:52:31 »

Danke Pflaume,
ich habe den Kirschbaum getauscht, leider gab es nur das andere Extrem, nämlich Unterlage GiSeLa5, also sehr schwachwachsend und auch nicht sehr ausdauernd, ich habe mal irgendwo gelesen, dass die Bäume auf GiSeLa5 schon nach 10 Jahren anfangen zu vergreisen. Da ich aber noch ein paar andere Obstbäume (Aprikosen) pflanzen möchte ist das die bessere Alternative, so ein Kirschbaum auf Vogelkirsche wird ja wirklich riesig - so ein Exemplar haben unsere Nachbarn zwei Gärten weiter, und der Baum füllt fast das komplette Grundstück hinter dem Haus aus.

Die Mirabelle auf Unterlage Ackermann werde ich versuchen, ich gebe ihr einen passend großen Platz, leider ist dort aber nicht den ganzen Tag Sonne.

Gruß
Henriette
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Pflaume
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« Antworten #3 am: 29. Juli 2007, 03:15:15 »

Hallo Henriette,

habe keinen  Schattenbaum mit Mirabellen, habe Dir dafür mal ein Foto von einem Pflaumenbaumast auf Myrobalane gemacht (Bei einem Bild von außen sieht man zwar den ganzen Baum, aber vor Blättern kaum mehr die Früchte, insbesondere da diese außen schon dunkelblau sind). Der Baum steht vor dem Nordwestgiebel meines Hauses, bekommt also nicht vor dem Abend Sonne. Und er bringt Jahr für Jahr  weit mehr Ertrag, als eine Großfamilie zum Essen, Kochen (Marmelade etc.) und Backen benötigt (liegt imho allerdings auch am Schnitt). Mirabelle dürfte wohl kaum anspruchsvoller sein.
Einen Süßkirschenbaum habe ich dort allerdings verloren, einen weiteren konnte ich nur durch verpflanzen retten, allerdings standen die auch auf Gisela, vielleicht hätten sie den Sonnenmangel auf z.B. Vogelkirsche besser überstanden. Jedenfalls würde ich keine Süßkirsche mehr in den Schatten pflanzen.

Grüße
Pflaume
Pflaume25.7.7
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Credo, quia absurdum - Tertullian
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