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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Himbeeren jetzt noch umpflanzen? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Himbeeren jetzt noch umpflanzen?  (Gelesen 11504 mal)
Ranunkel
Gast
« am: 14. Mai 2007, 21:50:07 »

Hallo zusammen,

ich habe heute mein total verwildertes Himbeerenbeet aufgeräumt und vom wuchernden Wildkraut befreit. Dabei kam zutage, dass ich die unzähligen Ruten gar nicht in Reih und Glied aufbinden kann, sie stehen völlig durcheinander und auch mit teilweise übergroßen Lücken.

Nun hatte ich mir überlegt, sie an eine andere Stelle im Garten umzupflanzen, wobei ich die Wurzelballen großzügig ausgraben/abstechen würde. Kann man das jetzt noch machen oder sollte man das besser lassen wenn man dieses Jahr noch Früchte ernten will?

Ich kenne die Sorte nicht, sie waren schon lange vor uns da. Es ist eine mittelspäte Sorte mit kleinen, aber sehr aromatischen Früchten.

Danke für jeden Hinweis
Ranunkel
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ratte
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raddes rosen
einmal illegales konfetti werf


« Antworten #1 am: 14. Mai 2007, 22:00:11 »

alos ich haeb meine vor 2 jahren im mai gesetzt, ende mai
brauchen hat gut udn viel wasser, etwas kalium udn gut ist,

meine sind eine alte sorte,blühen udn tragen vom mai bis zum frost
die ersten blüten sind nun dran *freu*
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Wer nachts schläft, braucht sich nicht zu wundern, wenn er tagsüber arbeiten muss!
Ranunkel
Gast
« Antworten #2 am: 14. Mai 2007, 22:34:18 »

Das macht mir Mut, ratte
Vor allem, weil ich dann das völlig verkrautete Beet richtig säubern und bepflanzen könnte.
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ratte
*****
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raddes rosen
einmal illegales konfetti werf


« Antworten #3 am: 14. Mai 2007, 22:35:50 »

also himberen SIND unkraut
die bringt nix um
etwas häufger wässern das ist alels die wachsen schon an
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Wer nachts schläft, braucht sich nicht zu wundern, wenn er tagsüber arbeiten muss!
willem_baltic
Gast
« Antworten #4 am: 15. Mai 2007, 22:14:38 »

Moin Moin

was kann passieren?
  • Du pflanzt jetzt um, fährst diese Jahr eine durchschnittlich miese Ernte ein, dafür können sich die Ruten für das nächste Jahr ohne Störung entwickeln und du hast ein Beet mehr unter Kontrolle
  • Du erntest diesen Sommer durchschnittlich gut, pflanzt im Herbst um und hoffst, dass sich die neuen Ruten noch gut einwurzeln, gehst aber das Risiko, dass die Störung sich auf die Fruchtentwicklung des nächsten Jahres durchzieht.
  • Alles wird gut, egal, wann du umsetzt, weil ratte recht hat.

Ich würde, Zeit vorausgesetzt, die Sache jetzt noch in Angriff nehmen. Je eher du das Gebüsch sortierst, desto eher kannst du deine Himbeer-Plantage auf junge Ruten in optimalen Pflanzabständen bei bestens aufbereiteten Boden.

Gruss willem
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Ranunkel
Gast
« Antworten #5 am: 17. Mai 2007, 00:07:55 »

Moin Willem,

ich habe mich schon durchgerungen  Lächelnd
Aber heute Morgen kam mir der schreckliche Gedanke, dass sich meine Himbeeren womöglich gar nicht an dem zugedachten Platz wohlfühlen würden. Dort hätten sie den ganzen Tag Sonne.

Momentan stehen sie halbschattig zwischen einem Apfel- und einem Kirschbaum. Ich habe nun das Inet abgesucht nach Pflanzhinweisen und stellte fest, es gibt Sorten die pralle Sonne mögen und solche, die eher Halbschatten bevorzugen.

Aber welche Sorte habe ich? Vermutlich läßt sich die im jetzigen Stadium gar nicht bestimmen.

Ich tendiere nun dazu, doch einen halbschattigen Platz auszuwählen. Und den muss ich erst herrichten, momentan ist das Wiese.

Bitte stellt mal jemand das Regenprogramm ab.  Augen rollen

Grüße
Ranunkel
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uschiii
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Ich liebe dieses Forum!


« Antworten #6 am: 17. Mai 2007, 00:53:52 »

Nach meiner Himbeeren-Entfernungs-Aktion im Herbst und ausgedehntem Wurzel-Nachgraben im Winter kommen sie immer noch zahlreich - du wirst eher 2 Beete haben als keins!
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Liebe Grüße von Uschi
sport35b
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« Antworten #7 am: 23. Mai 2007, 08:56:25 »

Hallo,
ich hab mal im Hochsommer im Wald Himbeeren rausgerissen und bei mir wieder in die Erde gesteckt, die sind ohne Problem angewachsen. Meine im Baumarkt gekaufte Himbeere hatte letztes Jahr nach allen Seiten 1 m Raumgewinn, ich musste eine Wurzelsperre installieren.
Gruss
Bernd
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Ranunkel
Gast
« Antworten #8 am: 24. Mai 2007, 09:50:45 »

Hallo Bernd,
wie tief geht Deine Wurzelsperre? Ich überlege, ob ich nicht auch eine installieren soll; wenn ich jetzt schon neu anlege ...

Heute geht es frisch ans Werk - d.h., erst einmal den ganzen Bereich säubern und lockern.

Grüße
Ranunkel
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willem_baltic
Gast
« Antworten #9 am: 25. Mai 2007, 08:07:16 »

Moin Moin

ich hab mal im Hochsommer im Wald Himbeeren rausgerissen und bei mir wieder in die Erde gesteckt, ...

Kannst du bitte das nächste Mal eine andere Formulierung finden? Z.B. "In einem nicht mehr bewirtschafteten Garten ..." oder " Auf einem verwilderten Baugrundstück ...".

Der Himbeere und dem Wald ist es egal, ob du ein, zwei oder zehn Stöcke ausgebuddelt hast. Wenn aber alle der 4.938 Forumsmitglieder auf deine Empfehlung Waldhimbeeren ausbuddeln entsteht ein gewaltiger Flurschaden.

Gruss willem
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Stockrose
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Südschwarzwald, 700 m ü.M., Zone 6 - 7


« Antworten #10 am: 29. Mai 2007, 21:47:38 »

Hallo,

dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum. Und schon habe ich mein Thema getroffen.

Meine Himbeeren sind schon sehr alt (ca. 35 Jahre) und jetzt ist der Boden etwas verwildert, bzw.
ziemlich Unkraut (Gänsefingerkraut) darunter.

Andererseits stehen sie an einem idealen Platz entlang des Weges.

Möchte gerne eine neue Sorte, wie Herbsthimbeeren setzen.
Irgendwo bei einem Gartencenter habe ich gelesen, dass man nicht Himbeeren auf Himbeeren pflanzen kann.

Soll ich da nun ein völlig neues Himbeer-Beet im Obstgarten schaffen oder geht es, wenn ich bei dem Teil der Hecke, wo die neuen hinsollen, alles Unkraut, Wurzeln, usw. sauber entferne, frische Erde, Kompost usw. reingebe und dann die neue Sorte anpflanze? Auch bei der alten Himbeerensorte wäre das, siehe obige Beiträge, anscheinend möglich.

Welche Erfahrungen habt Ihr damit, stimmt es überhaupt, dass Himbeeren nicht auf Himbeeren folgen sollen (wäre für mich nur verständlich, wenn man die Rutenkrankheit hatte, aber das ist nicht der Fall).

Vielen Dank für Eure Antworten.

Stockrose


Wie habt Ihr das Foto unter Eurem Namen eingefügt?


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Denn für das Können gibt es nur einen Beweis - das TUN!
Marie v. Ebner-Eschenbach
Fritz_Loser
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« Antworten #11 am: 10. Juni 2007, 22:25:40 »

Wie habt Ihr das Foto unter Eurem Namen eingefügt?

Hallo Stockrose, herzlich willkommen hier im Forum!
Zum Foto unter dem Namen:
Es ist ein "Avatar". Einfügen geht so:
Du klickst ganz oben auf "Profil",
dann links bei Profil-Einstellungen auf "Profil".
Nun erscheint u.a. "Benutzerbild",
und darunter eine Auswahl mehrerer hundert Bildchen...
Such Dir was nettes aus (ich tippe mal auf eine Stockrose oder so).
MfG Fritz  Zwinkernd
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Fritz_Loser
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« Antworten #12 am: 10. Juni 2007, 23:28:19 »

Doch nun will auch noch "fachlich" etwas loswerden...:

... Möchte gerne eine neue Sorte, wie Herbsthimbeeren setzen...
Hier kann ich die Sorte "Autumn Bliss" sehr empfehlen!

... Irgendwo bei einem Gartencenter habe ich gelesen, dass man nicht Himbeeren auf Himbeeren pflanzen kann...
Eigentlich ist es bei keiner Pflanze sinnvoll, sie stets wieder an die gleiche Stelle zu setzen, dies gilt als Allgemeingut und dürfte hinreichend bekannt sein. Schwierig ist es bei Beerensträuchern deshalb, weil sie ja als Dauerkultur angelegt werden. Wer verpflanzt schon seine Beeren alle paar Jahre an einen anderen Ort (außer Erdbeeren vielleicht)?
 
... alles Unkraut, Wurzeln, usw. sauber entferne, frische Erde, Kompost usw. reingebe und dann die neue Sorte anpflanze? Auch bei der alten Himbeerensorte wäre das, siehe obige Beiträge, anscheinend möglich...
Ja, genau das würde ich auch tun! Ich habe letztes Jahr eine Himbeerhecke angelegt, wo vorher Himbeer-Einzelsträucher standen. Ich habe den Boden verbessert, nicht "ausgetauscht". Hat prima geklappt -- alles spießt wie gewünscht!

... stimmt es überhaupt, dass Himbeeren nicht auf Himbeeren folgen sollen (wäre für mich nur verständlich, wenn man die Rutenkrankheit hatte, aber das ist nicht der Fall)...
Himbeeren sind Flachwurzler. Sie breiten sich naturgemäß durch Wurzelausläufer aus, verändern also ihren Standort immer wieder und immer weiter, sodaß sie natürlicherweise mit dem Problem der Bodenmüdigkeit leicht fertig werden. Im Garten ist dies jedoch meist nicht erwünscht -- und auch weiträumig nicht möglich. Hier hilft nur die ständige Verbesserung der oberen Erdschicht (weil Flachwurzler), was ich mit jährlichen Mulchgaben praktiziere. Das hilft prima und scheint ihnen gut zu bekommen -- der jährliche Ertrag gibt mir zumindest Recht...

Hilft das ein wenig weiter?
MfG Fritz Loser  Zwinkernd
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Fritz_Loser
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« Antworten #13 am: 10. Juni 2007, 23:33:03 »

Und noch ein Wort zur Himbeer-Rutenkrankheit:
Die wird meines Wissens ja durch Herausschneiden der alten (abgetragenen) Ruten bekämpft und nicht durch Bodenaustausch... Oder sollte ich etwas übersehen haben?

MfG Fritz  Zwinkernd
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sport35b
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« Antworten #14 am: 13. Juni 2007, 16:58:43 »

Ich glaube nicht das ein Flurschaden entsteht, wenn einem Wald mehrere Quadratkilometer durchgehend mit Himbeeren bedeckt sind und davon welche entfernt werden. Bei den Himbeeren gilt ja wohl: reisst du 1 raus, wachsen 4 nach.
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