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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Rinde vom Kirschbaum - Gummifluss 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Rinde vom Kirschbaum - Gummifluss  (Gelesen 13062 mal)
Waldmeisterin
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Waldmeisterin

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« am: 06. Mai 2007, 12:58:09 »

Hallo Forumler!

Seit ein paar Jahren pflege ich den Kirschbaum meiner Eltern und dieses Jahr trägt er mehr Kirschen als jemals zuvor *stolzrumhüpf*.

Leider reisst die Rinde aber jedes Jahr an versch. Stellen auf, wobei Harz rausquillt. Auch dieses Jahr, obwohl das ja kein kalter Winter war; Frostschaden kanns also nicht sein.
Kann mir jemand sagen, ob das normal ist? Oder ob ich da was dagegen tun muß, z.B. Baumverschluß Zeug drauf schmieren?

Übrigens steht der Baum zwischen Haus und Schuppen, nach Westen kommt freies Feld, nach Osten der Hof meiner Eltern. Dementsprechend ziehts hier ziemlich, diverse Topfpflanzen sind deshalb schon eingegangen.

Danke schonmal für eure Antworten und Gruß

Waldmeisterin
« Letzte Änderung: 01. April 2008, 16:47:17 von Walther » Gespeichert

Klimazone 7-8, 529m ü. N.N.  48° 20′ N, 9° 53′ O, phän. Naturraum D64/ 45
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Baum für Baum


« Antworten #1 am: 06. Mai 2007, 21:21:59 »

Hallo Waldmeisterin,
Kirschen reagieren oft auf Stress mit diesem Harzfluss. Es kann durch falschen Schnittzeitpunkt bzw. zu starken Schnitt, Trockenheit, ... auftreten.
Eine Behandlung mit Wundverschluss bringt überhaupt gar nichts- der Baum sondert doch schon Wundverschlussmittel aus.
Pilzfruchtkörper sind keine zu sehen? Oft an den Oberseiten der Äste durch zu starke Einkürzung in der Höhe => Sonnenbrand; zu finden.
Gegen den Harzfluss kannst du nichts machen- wird die nächsten Jahre gerade so weitergehen.
Gruß Klaus
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Fritz_Loser
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« Antworten #2 am: 21. Mai 2007, 02:28:09 »

Auch die Verabreichung von Kalk hilft gegen Stammschäden (Rindenwunden). Also Kalk im Baumbereich dem Boden verabreichen, nicht auf den Stamm schmieren -- so wars gemeint!
MfG Fritz  Zwinkernd
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Waldmeisterin
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Waldmeisterin

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« Antworten #3 am: 23. Mai 2007, 00:18:13 »

Hallo Klaus,

eigentlich haben wir den Baum bisher immer an halbwegs bedeckten Tagen geschnitten. Und dieses Jahr wurde er zum ersten mal um etwas dickere Äste erleichtert und großartig zurück geschnitten wurde er eigentlich noch nie. Nach Fruchtkörpern könnte ich allerdings mal schaun.
Hm, mal sehn. Schädlingsstreß hat sie ja eigentlich auch keinen, da der größte Teil des Jahres ein Leimring um den Baum gewickelt ist (wegen den Ameisen) und Andere Schädlinge hab ich bisher noch keine gesehn.
Nächstes Jahr werd ich genaue Aufzeichnungen vom Wetter machen und Vorher-Nachher Bilder  Zwinkernd Ich werd der Sache schon noch auf den Grund gehn  Grinsend
Übrigens schneide ich nur im Winter, da sieht man die Äste einfach besser.

Gruß Evelyn

Hallo Waldmeisterin,
Kirschen reagieren oft auf Stress mit diesem Harzfluss. Es kann durch falschen Schnittzeitpunkt bzw. zu starken Schnitt, Trockenheit, ... auftreten.
Eine Behandlung mit Wundverschluss bringt überhaupt gar nichts- der Baum sondert doch schon Wundverschlussmittel aus.
Pilzfruchtkörper sind keine zu sehen? Oft an den Oberseiten der Äste durch zu starke Einkürzung in der Höhe => Sonnenbrand; zu finden.
Gegen den Harzfluss kannst du nichts machen- wird die nächsten Jahre gerade so weitergehen.
Gruß Klaus
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Baum für Baum


« Antworten #4 am: 24. Mai 2007, 05:57:18 »

Hallo Waldmeisterin,
Kirschen gehören im Sommer mit der Ernte geschnitten- man versucht Kirschen von der wüchsigkeit her zu bremsen. Wenn im Winter geschnitten wird, regt man den Baum eher zum treiben an.
Ameisen und Blattläuse gehören meist zusammen- wenn du also Ameisen häufig laufen siehst, haben die auch irgendwo eine Futterquelle.
Weiterhin gutes gelingen!
Gruß Klaus
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