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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Alte Obstbäume 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Alte Obstbäume  (Gelesen 7096 mal)
Ranunkel
Gast
« am: 02. April 2007, 08:52:42 »

Hallo,
ich brauche Hilfestellung.

Wir haben zwei Birnen in unserem Garten, beide sind extrem hoch - ca. 15 m - sie sind mindestens 100 Jahre alt (Fotos belegen das).
Die Gute Graue trägt so gut wie gar nichts mehr, die Früchte sind extrem klein.
Die Charneu trägt eigentlich noch gut, an die besten Früchte kommt man aber aufgrund der Höhe nicht mehr dran.

Ich überlege nun, ob ich die Gute Graue nicht besser fällen lasse. Gelesen habe ich, dass der Baum um die 100 Jahre alt werden kann - was bedeuten würde, dass er sowieso schon zu alt wäre. Sie steht sehr nah an der Westseite unseres Anbaus (ca. 1 m), falls sie aufgrund Krankheit/Schwäche einem Sturm zum Opfer fällt, ist das neue Dach hinüber. Der Schaden wäre dann sehr groß.

Bei der Charneu stellt sich die Frage ob es möglich ist, den Baum zu kürzen. Sie steht direkt an der Straße und das Obst fällt auf den Gehweg, was wegen der dann einsetzenden Bienen-/Wespeninvasion nicht wirklich lustig ist. Viel lieber würde ich die Früchte ernten können. Oder ist der Baum auch schon zu alt, so dass sich eine solche Aktion nicht mehr lohnt? Er steht auf der Ostseite des Anbaus, etwa 5 m entfernt.

Beide Bäume sind übrigens stark verwildert, wie alle Bäume auf unserem Grundstück.

Aufgrund Pilzbefall (Braunfäulepilz) mussten im letzten Herbst alle Pflaumen/Zwetschgen - 5 an der Zahl - gefällt werden. Auch sie waren uralt. Bei dieser Aktion fielen dann auch 3 Apfelbäume, deren Stämme hohl waren. 2 völlig vergreiste und kranke Sauerkirschen und ein Apfelbaum, die direkt am Haupthaus standen, mussten schon zu Beginnn der Sanierungsarbeiten dran glauben. Sonst hätten wir kein Gerüst aufstellen lassen können.

Die noch vorhandenen 4 Apfelbäume und 2 Kirschen (gelbe und rote Herzkirsche - die gelbe ist extrem hoch mit unglaublich großer Krone) möchte ich einmal gründlich schneiden lassen damit sie wieder richtig gepflegt werden können. Außerdem will ich eine Zwetschge (alte Sorte) neu anpflanzen. Welche Sorte ist zum Einkochen und Kuchen zu empfehlen?

Grüße
Ranunkel
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Re-Mark
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Ich liebe dieses Forum!


« Antworten #1 am: 04. April 2007, 17:28:54 »

[...]
Ich überlege nun, ob ich die Gute Graue nicht besser fällen lasse. Gelesen habe ich, dass der Baum um die 100 Jahre alt werden kann - was bedeuten würde, dass er sowieso schon zu alt wäre.

Diese Altersangaben kannst du in der Pfeife rauchen. Es finden sich auch Angaben über ein erreichbares Alter von 150 oder sogar von 200 Jahren. Die allermeisten Bäume sterben schon in einem sehr viel jüngeren Alter. Letztendlich zählt einzig der Zustand deiner Bäume. Ich habe auch das Problem mit einigen sehr alten Birnbäumen, von denen man nichts mehr ernten kann. Einer davon hatte schon letztes Jahr nur noch sehr wenige Blätter. Es ist offensichtlich, dass seine Zeit vorbei ist. Ein anderer ist aber noch gut belaubt.

Zitat
Bei der Charneu stellt sich die Frage ob es möglich ist, den Baum zu kürzen. Sie steht direkt an der Straße und das Obst fällt auf den Gehweg, was wegen der dann einsetzenden Bienen-/Wespeninvasion nicht wirklich lustig ist. Viel lieber würde ich die Früchte ernten können. Oder ist der Baum auch schon zu alt, so dass sich eine solche Aktion nicht mehr lohnt?

Das Alter ist vollkommen egal, es kommt auf seinen Zustand an.

Zitat
Die noch vorhandenen 4 Apfelbäume und 2 Kirschen (gelbe und rote Herzkirsche - die gelbe ist extrem hoch mit unglaublich großer Krone) möchte ich einmal gründlich schneiden lassen damit sie wieder richtig gepflegt werden können.

Sorry, dass hier ständig den Spielverderber mache, aber "Einmal gründlich schneiden" kannst du auch gleich vergessen, sorry. ;-)
Ich wage zu behaupten, dass für die Verjüngung eines überbauten alten Obstbaumes zwei "gründliche" Schnitte pro Jahr über mindestens zwei Jahre hinweg notwendig sind, also mindestens vier Schnitte. Du kannst dem alten Baum nicht einfach alles was stört auf einmal wegschneiden, dann werden seine Wurzeln nicht mehr richtig versorgt. Außerdem ruft ein starker Rückschnitt die Bildung von vielen langen senkrechten Schossen hervor, die immer z.T. weggeschnitten, zum anderen Teil in die richtige Richtung gelenkt werden müssen.

Zitat
Außerdem will ich eine Zwetschge (alte Sorte) neu anpflanzen. Welche Sorte ist zum Einkochen und Kuchen zu empfehlen?

Dazu wird Pflaume hoffentlich noch etwas sagen. Aber ich verstehe nicht, warum du 'eine alte Sorte' haben willst, wenn du doch gar keine Spezielle Sorte wünschst? Glaubst du, die neuen Sorten sind alle schlechter als die alten?
Relevant ist einzig dein Anspruch an die Früchte, sowie dein regionales Klima und ein eventuell bestehender Krankheitsdruck. Sollte unter Anwendung aller Kriterien eine alte Sorte bei rauskommen - prima. Sollte eine Neue deine Ansprüche am besten erfüllen - warum nicht?

Bye,
Robert
« Letzte Änderung: 04. April 2007, 17:34:33 von Re-Mark » Gespeichert
Ranunkel
Gast
« Antworten #2 am: 04. April 2007, 17:58:49 »

Hallo Robert,

ich empfinde Deine Antwort nicht als "Spiel verderben". Da ich von Obstbäumen Nullkommanull Ahnung habe, sauge ich Ratschläge auf wie ein Schwamm  Lächelnd

Zur Pflaume/Zwetschge möchte ich aber noch etwas sagen.

Generell sollen in unserem alten Garten alte Sorten angepflanzt werden, egal ob Baum, Gemüse, Sträucher, etc. Unser Stück Land hat ein Thema, zu dem wir uns aufgrund des Denkmalschutzes unseres Hauses und des Gesamtensembles entschlossen haben.

Natürlich glaube ich nicht, dass neue Sorten schlechter sind. Uns geht es generell um den Erhalt von Kulturgut.

Genug OT gefaselt  Cool

Ich mache morgen Bilder von unseren Bäumen, vielleicht lassen sich anhand derer dann genauere Aussagen machen. Die Bilder aus dem letzten Jahr zum Zeitpunkt der Blüte stelle ich später ins Album.
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Holzi
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« Antworten #3 am: 29. Mai 2007, 09:59:42 »

Hallo Ranunkel,

der Robert hat völlig Recht mit seiner Ausführung.
Alte Obstbäume kann man nur über Jahre wieder in Form bringen und das lohnt den Aufwand bei Deinen nicht mehr. Auch wenns weh tut, schneide sie weg und setzt neue, es gibt herrliche Sorten die auch wiederstandsfähig sind und gut schmecken. Frag mal in einer Baumschule nach, nicht im Baummarkt.

Grüße
Holzi


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« Letzte Änderung: 29. Mai 2007, 22:50:58 von Cosima » Gespeichert

Er kam sah und sägte
PyrusC
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« Antworten #4 am: 31. Mai 2007, 10:44:21 »

Hallo Ranunkel

so drastisch wie Holzi würde ich die Sache nicht angehen. Solange die alten Bäume noch Früchte tragen solltest du dich an denen erfreuen. (Mit einer 10m Obstbaumleiter kann man bei einem 15m Baum schon eine ganze Menge Birnen ernten. Smiley
Vergangenes Jahr habe ich angefangen eine sehr alte Willams Christ Birne behutsam zu verjüngen. Dann kam der heiße, regenlose Juni - das tat dem Baum offensichtlich nicht gut - und dieses Jahr treibt er nicht mehr aus Weinen Was ich damit sagen will ist, dass der Baum mit dem Alter empfindlich wird und das Ergebnis größerer Eingriffe nicht immer vorhersehbar ist. Ich lasse den Baum trotzdem stehen, nicht zuletzt weil im Stamm dieses Jahr Meisen gebrütet haben. Und ich freue mich immer so, wenn die Meisen an den Pflaumenbäumen die Läuse abpicken. Hinter der Rinde sammeln sich Ohrenkneifer und anderes nützliches Getier und wenn der Baum mit Efeu, Hopfen  oder wildem Wein berankt ist sieht er auch noch richtig gut aus.

Bei der Pflanzung der Pflaumenbäume solltes du vorsichtig sein. Pflaumen sind bekanntlich Steinobst mit der unangenehmen Eigenschaft, dass sich bei der Zersetzung insbesondere der im Boden verbliebenen Wurzeln giftiges Amygdalin bildet. Da ist genau der Stoff der bei der Verdauung von bitteren Mandeln entsteht und dann die Sauerstoffaufnahme behindert.
Pflanzen reagieren ähnlich empfindlich darauf, so dass empfohlen wird zwischen zwei Steinobstkulturen mindestens 10 bis 15 Jahre Anbaupause zu lassen. MAn kan sich evtl. behelfen indem alle Wurzeln der alten Bäume sofort entfernt werden und/oder der Boden tiefgründig ausgetauscht wird.
Ich selbst hab auch mal Sauerkische direkt nach Sauerkische auf den selben Standort gepflanzt: Das junge Bäumchen ist nur kümmerlich gewachen und nach 4 Jahren gänzlich gestorben. Das zur gleichen Zeit an anderem Standort gepflanzte Saucherkischbäumchen gedeiht da wesentlich besser bei sonst gleicher Behandlung.)

Noch ein Hinweis zu Pflaumen-/Zwetschgensorten: Die wahrscheinlich älteste und beliebteste Zwetschgensorte ist die Hauszwetschge - häufig auch Hauspflaume genannt. Diese reift sehr spät ist ausgesprochen robust und für Kuchen, Einkochen und Dörren gleichermaßen bestens geeignet.

Viel Erfolg im Garten  Lächelnd
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Man liebt das, wofür man sich müht, und man müht sich für das, was man liebt.

Erich Fromm
Pflaume
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« Antworten #5 am: 05. Juni 2007, 08:59:29 »

Hallo Ranunkel,

so lange man einen Obstbaum im unteren Bereich zum Austreiben bringen kann, kann man ihn auch erhalten, wenn man die viele Arbeit nicht scheut.
Betreue seit 6 Jahren unter anderem einen entfernten Obstgarten, der in den 10-20 Jahren davor ziemlich aus der Form geriet, da der Besitzer altershalber sich nicht mehr auf eine hohe Leiter traute (es waren Halbstämme die zu Hochstämmen wurden, an Sachen wie Schnitt sollte man denken, wenn man Hochstämme pflanzt, schon nach 30-40 Jahren kann man oft nicht mehr so, wie man will).
In dieser Zeit habe ich die Bäume 5 mal im zeitigen Frühjahr geschnitten und dabei die Bäume nach und nach um 30 bis 50 Prozent in der Höhe reduziert, wobei der Ertrag regelmäßiger wurde und zunahm.
Aber die Hälfte der Bäume hat noch nicht den von mir angestrebten Zustand erreicht (wird also  in den nächsten 3-4 Jahren noch deutlich kleiner werden), es ist also mit 1-2 Schnitten nicht getan.
Und jeder Schnitt ist bei so hohen Bäumen (vor allem in den ersten Jahren) arbeitsintensiv und auch nicht ungefährlich. Andererseits ist es eine Freude zu sehen, wie immer mehr Austriebe im unteren, vorher scheinbar toten Bereich entstehen, aus denen man nach und nach eine neue niedere und ertragreiche Krone aufbauen kann. Natürlich kann man nicht alle Bäume retten.
Aber das Ergebnis entschädigt zumindest mich für die viele Arbeit, auch haben alte gepflegte Bäume einen eigenen Charme.
Das ist wie bei Häusern auch, ein altes Haus in guten Zustand zu versetzen ist ein Vielfaches arbeitsintensiver und auch teurer, als ein neues Haus zu bauen, aber es ist nicht so steril, es hat Charme und Persönlichkeit.

Bei Neupflanzung ist es imho sinnvoll sich in der Umgebung mal umzuschauen. Sortenbeschreibungen gibt es massig im Archiv. Einige Sorten werden in manchen  Gegenden Deutschlands nicht mehr reif, andere haben regelmäßig in manchen Regionen Totalausfälle wegen Spätfrösten, oder ein Großteil geht an Fruchtmonilia verloren, da anfällig und die Reifezeit auf eine häufig örtlich auftretende Regenperiode fällt (habe auch so einen Baum). Geschmack ist individuell, was ich als schmackhaft empfinde, das magst Du vielleicht überhaupt nicht und umgekehrt, da hilft nur selbst zuzubeißen. Zu achten ist allerdings bei alten Sorten wie z.B. Fellenberger oder Hauszwetschge auf Krankheiten bzw. Virosen wie z.B. Scharka, früher gab es Scharka nicht.
Deshalb waren Vorgenannte teilweise optimal.
Aber selbst wenn Scharka in der Gegend noch nicht auftritt – Bäume sind keine Sache für 1-2 Jahre.

Grüße
Pflaume
« Letzte Änderung: 05. Juni 2007, 09:02:46 von Pflaume » Gespeichert

Credo, quia absurdum - Tertullian
Fritz_Loser
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« Antworten #6 am: 11. Juni 2007, 00:29:00 »

Ranunkel, stell doch mal Fotos ein, wenn Du kannst...!

Vieles haben meine Vorredner schon gesagt, dennoch stichwortartig mein Kommentar:

- 100 Jahre ist kein Alter für einen Birnbaum. 200 schon eher.

- Wenn Früchte immer kleiner werden, wurde lange Zeit nicht mehr geschnitten. Durch Schnittmaßnahme erhöht sich die Fruchtqualität (also auch die Fruchtgröße) merklich.

- Die besten Früchte wachsen immer ganz oben... (Peter Alexander: und in Nachbars Garten.)

- Baum fällen lassen: ein Baum hat neben einem wirtschaftlichen auch einen ökologischen, ästhetischen, landschaftsprägenden, umweltgemäßen Aspekt. Bitte bedenke dies, bevor Du zur Säge greifst. Gefällt ist schnell, das Aufwachsen dauerte 100 Jahre (siehe oben).

- Eine Birne wird wohl kaum einem Sturm zum Opfer fallen, weil sie tief wurzelt. Eine Fichte schon eher.

- Baum "kürzen": Man kann durch Schnittmaßnahmen die Größe des Baumes (genauer: sein Kronenvolumen) nicht begrenzen. Man kann nur eine Form vorgeben, also entweder niedrig, dafür aber breit; oder aber schlank, dafür etwas höher usw.

- "Einmal gründlich schneiden" funktioniert tatsächlich nicht. Ein alter Baum, der lange Zeit nicht geschnitten wurde, muß über Jahre begleitet werden. Eine Regel beim Baumschnitt besagt, daß pro Jahr nicht mehr als höchstens 20 Prozent des Kronenvolumens weggeschnitten werden darf. Wohlgemerkt: pro Jahr, also Winter- und Sommerschnitt zusammengerechnet. Das bedeutet, daß nach 3 Jahren die Krone zu 60%, nach 4 Jahren zu 80% erneuert ist, das wären dann bei mir 6 bis 8 Schnittmaßnahmen gewesen (bei @Pflaume 15 bis 20, wenn ich's recht verstanden habe und richtig rechne).

- Zu den "alten" Sorten: Dein Kommentar zum Thema des Gartens gefällt mir gut! Solche Dinge sind unterstützenswert.

- Empfohlene Zwetschgensorte: die, welche Dir am besten schmeckt. Ich persönlich achte bei Zwetschgen auch auf gute Steinlöslichkeit, also, daß sich das Fruchtfleisch gut (und einfach) vom Stein ablösen läßt. Die Hausfrau wird's Dir danken, denn sie ist es, die alles zu verarbeiten hat, egal, ob es nun Marmelade oder Kuchen gibt... Hauszwetschge übrigens ist in der Tat eine vorzügliche Sorte, wenns um den Geschmack geht, leider nicht sehr scharkatolerant.

So, jetzt habe ich so lange geschrieben, daß mein PC mich automatisch vom Internet getrennt hat. Ich werde mich also nochmals einwählen, damit ich wenigstens speichern kann, was ich geschrieben habe.

MfG Fritz, der Loser  Zwinkernd
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Pflaume
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« Antworten #7 am: 12. Juni 2007, 07:52:07 »

Anmerkung:
War wohl missverständlich: habe ich die Bäume nur einmal je Jahr geschnitten und hatte im letzten Jahr keine Zeit, daher Schnitt also 5 mal in 6 Jahren.
Einen Vorteil eines Sommerschnittes sehe ich in so einem Fall nicht (Anfänger sehen da natürlich abgestorbene oder kranke Äste viel besser), bei einem kräftigen Rückschnitt will ich ja dem Baum möglichst wenig Reserven rauben, damit er mir einen kräftigen Austrieb von unten bringt.
Selbstverständlich ist es mein Ziel die Bäume in die Breite zu bringen und in der Höhe zu reduzieren (weniger Arbeit, bessere Fruchtqualität, auch ist bei alten Beständen oft genügend Platz da, denn mancher Baum aus der Setzzeit ist zwischenzeitlich ausgefallen), daß man dabei das Kronenvolumen insgesamt durch Schnitt nicht reduzieren kann, da stimme ich Fritz, im Gegensatz zum seinen anderen Ausführungen, nur beschränkt zu. Hängt von vielen Faktoren ab wie Alter, Unterlage, Sorte etc., vielleicht ist die dynamische Krone im Grossen und Ganzen gleich groß oder die Assimilationsfläche. Bei alten Bäumen ohne Schnitt ist der größte Teil der Krone statisch.
Durch jahrelange Pflege nimmt imho das Kronenvolumen trotz breiterer Krone insgesamt ab, allerdings war vorher viel davon mehr oder weniger toter Raum, vor allem im unteren Bereich.
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Credo, quia absurdum - Tertullian
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