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forum.planten.de  |  gartenlandschaftsforum  |  Boden- und Düngungsforum (Moderator: Walther)  |  Thema: Laub im Garten 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Laub im Garten  (Gelesen 13161 mal)
Molly
Gast
« Antworten #15 am: 21. Oktober 2002, 12:54:33 »

Bernhard,

solche gibt es leider viele. Eine alteingesessene Nachbarin gegenüber erzählte mir, daß dort, wo wir jetzt wohnen, früher auch dieser alte Eichenwald war Weinen. Als ich sie darauf bedauerte, weil sie jetzt statt der schönen Bäume diese Häuser vor der Nase hat, entgegnete sie doch glatt, daß sie froh darüber sei. Jetzt habe sie kaum noch Laub zu fegen und das fände sie erheblich besser!!!

Schlimm finde ich auch, daß Gäste, die die Riesen zum ersten Mal sehen, nicht etwa sagen 'oh - wie schön, so tolle alte Bäume'. Nee, als erstes kommt 'Oh Gott - da ham'se aber viel Laub zu fegen!' Schrecklich, dieser Ordnungswahn und diese Arbeitsscheu. Ich liebe schöne Herbsttage, an denen ein kräftiger Wind das Laub überall herumtreibt - egal, daß es irgendwann auch mal Arbeit macht.

Eine Sache sollte man vielleicht aber noch erwähnen, die mich ziemlich wütend macht. Es gibt diese Vorschriften, daß Gehwege von Laub und Eis und Schnee befreit werden müssen, weil jeder Depp, der sonst darauf mit Sandalen rumrennt und sich die Knochen bricht, Schadenersatz (oder so ähnlich) verlangen kann. Während Städte und Gemeinden sich aus jeder Verantwortung herausstehlen, nehmen sie Hauseigentümer für jedes noch so kleine Lebensrisiko in die Pflicht und leisten damit diesem Feg-, Schipp- und Kratzwahn reichlich Vorschub. Diese Vorschriften passen doch heute überhaupt nicht mehr, wo doch schon Grasstreifen an Straßen nicht mehr gesprizt werden und sogar der mündige Verbraucher entdeckt wird!

Molly


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bernhard
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Klimazone 6


« Antworten #16 am: 21. Oktober 2002, 13:53:15 »

abgesehen von diesen wundervollen herbsttagen, an den das laub durch die luft wirbelt und schöne muster in den garten zaubert, empfinde ich das laubrechen (dort wo es ganz dick liegt und darunter alles ersticken würde) als angenehme frischluft-betätigung. mein kreuz ist allerdings noch ziemlich in ordnung.
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freundliche Grüße,
Bernhard
Hans
Gast
« Antworten #17 am: 26. Oktober 2002, 13:39:03 »

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Herbstliches Farbenspiel
Bevor der Winter Einzug hält, präsentieren sich viele Pflanzen noch einmal von ihrer besonders schönen Seite. Die Bäume tönen ihre Blätter um, wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen allmählich sinken.....
Die sommergrünen Laubgehölze in unseren Breiten werfen im Herbst die Blätter ab, um....
Der Blattabwurf ist nicht nur ein wirksamer Verdunstungsschutz, sondern hat noch weitere Vorteile für die Pflanzen....
Das leuchtende Farbenspiel des Herbstes - Pappeln werden goldgelb, Ahornblätter leuchten in Gelb und Orange, Roteichen fallen durch ihr Feuerrot auf - hängt zum einen damit zusammen, dass ....
Ein kleiner Aufsatz von Thomas Schmidt
Und dort gibt es den kompletten Artikel

[pbimage:1360] [pbimage:8499] [pbimage:1358] [pbimage:2249]

Wie wäre es mit ein paar herbstlichen Laubfotos.  Cool


« Letzte Änderung: 26. Oktober 2002, 13:43:37 von Hans » Gespeichert
punga
Gast
« Antworten #18 am: 27. Oktober 2002, 07:45:33 »

Raphaela

Du glaubst doch nicht im Ernst an Deine Theorie vom kranken Rosenlaub was gnädig von gesundem Fall-Laub anderer Bäume gesundet. Meiner Güte !

Alles Laub, was nur andeutungsweise krank ist - muss aus dem Garten, und nicht mal zum Kompostdienst, denn von da kommt es als Mulch zurück .
Es ist kein Wunder - dass fast alle Gärten infiziert sind mit Pilz- und Bakterienkrankheiten.

punga
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ernst
Gast
« Antworten #19 am: 27. Oktober 2002, 09:40:12 »

noch ein laubfoto!
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Felizia
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Ich liebe dieses Forum!


« Antworten #20 am: 28. Oktober 2002, 09:24:57 »

Raphaela,das beruhigt mein schlechtes Gewissen aber ungemein.Nie könnt ich's schaffen alle Blätter von den Rosen einzusammeln und schon gar nicht aus den Begleitpflanzen rauszupolken.
Jetzt werde ich mit gutem Gefühl noch mehr Laub auf den Beeten verteilen und eine schöne warme Decke ausbreiten.
Das nenne ich 'gärtnern nach Gefühl'.Mir geht's gut dabei und meinen Rosen auch!!  Freu!

Felizia
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Walther
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Walther

« Antworten #21 am: 28. Oktober 2002, 11:12:15 »

Hier für alle, die ihn nicht abgespeichert haben, noch mal der von Raphaelia so geschätzte Artikel über die Kompostierung von 'krankem' Laub.

Der Kompost wird's schon richten.

Quelle: LW BW 42/97 Fotos und Text:Thomas Schuster

Viele Gartenbesitzer sind unsicher, ob sie von Pilzkrankheiten befallene Pflanzenreste auf den Kompost werfen können. Thomas Schuster geht gezielt auf die einzelnen Pilzkrankheiten ein.

Kein Problem beim Entsorgen über den Kompost stellt der Apfelmehltau dar. Dieser Pilz ist ausschließlich auf lebendes Gewebe angewiesen. Auf den abgeschnittenen Triebspitzen stirbt er ab, es werden keine neuen Sporen mehr gebildet. Selbst wenn das Schnittgut unter den Bäumen verbleibt, erfolgt dadurch keine Neuinfektion.
Etwas schwieriger gestaltet sich der Umgang mit schorfbefallenen Blättern, da der Apfelschorf unter anderem darauf überwintert. Verrotten die Bätter jedoch, gehen auch die Überdauerungsorgane des Pilzes zugrunde. Die Blätter können deshalb unbedenklich kompostiert werden.
Entsprechend stellt sich die Situation bei Monilia-Spitzendürre und -Fruchtfäule an zahlreichen Obstarten dar. Nur in den Fruchtmumien und spitzendürren Zweigen am Baum überdauert der Pilz. Auf dem Kompost ist er chancenlos, da moniliaerkranktes Material die Leibspeise der Regenwürmer bildet. Auch von kompostierten Blättern, die von Kräuselkrankheit, Schrotschuß oder Birnengitterrost befallen waren, geht keine Gefahr mehr aus.
Vorsicht geboten ist hingegen beim Obstbaumkrebs. Seine leuchtendroten, einen halben Millimeter großen, kugeligen Fruchtkörper erscheinen noch bis zu zwei Jahre auf totem Schnittholz. Krebskranke Äste dürfen deshalb nicht im Gartenbereich bleiben.
Erdbeerpflanzen, die welken und absterben oder gestauchtes rosettenartiges Wachstum zeigen, sind meist von Rhizomfäule oder der Roten Wurzelfäule (Phythophthora cactorum, P. fragariae) befallen. Erkennbar sind diese Krankheiten an den braunen, absterbenden Rhizomen oder Wurzeln. Da die Dauerorgane auch dieses Pilzes viele Jahre lang lebensfähig sind, wird bei einer Kompostierung kranker Erdbeerpflanzen die Krankheit im Garten verbreitet.

Keine Bedenken bei Braunfäule und Rost
Bei Pilzerkrankungen im Gemüsebereich nimmt die Braunfäule (Phythophthora infestans) auf Tomaten und Kartoffeln eine wesentliche Stellung ein. Diese Krankheit beginnt ihren Kreislauf in befallenen und über winternden Kartoffelknollen, eventuell auch in vertrockneten Pflanzenresten an Tomatenstangen. Eine Kompostierung befallener Pflanzen spielt daher im Übertragungsmechanismus keine Rolle.

Auch Pflanzen mit Rostbefall, zum Beispiel Schnittlauch oder Lauch, sind auf dem Kompost bestens aufgehoben, genauso wie Blätter mit Mehltau oder Blattfleckenkrankheiten.

Nicht ganz so klar ist die Verfahrensweise bei Grauschimmel (Botrytis) und den Salatfäulen wie Schwarzfäule und Sclerotinia. Diese Pilze bilden zuweilen Dauerkörper aus, die im Boden jahrelang lebensfähig sind. Doch in Anbetracht der Tatsache, daß diese Schaderreger überall und ganzjährig vorhanden sind, dürfte eine Kompostierung kaum einen Einfluß auf ihre Verbreitung besitzen.

Ganz anders stellt sich die Situation bei Kohlhernie dar. Da die Sporen bis zu zehn Jahre im Boden überdauern, ist eine Verbreitung über den Kompost zu befürchten. Auch die Erreger der Rettichschwärze, der Pilz Aphanomyces, wird in seinem Krankheitspotential gestärkt, wenn befallene Rettiche eingearbeitet oder kompostiert werden.

Mit besonderer Aufmerksamkeit sind Fuß- und Welkekrankheiten, verursacht von Fusarium und Verticillium zu behandeln. Erkennbar sind sie an den gebräunten Leitungsbahnen. Befallen werden die meisten Gemüsearten, besonders häufig Gurke, Tomate und Paprika. Wird eine solche Schadursache vermutet, sollte nicht nur die Pflanze, sondern auch das Erdreich unmittelbar um die Wurzeln entsorgt werden.

Faustregel für den Umgang mit pilzbefallenen Pflanzen:

Pflanzenreste mit Pilzerkrankungen an Stengeln und Blättern (zum Beispiel Mehltau, Braunfäule, Rost, Sternrußtau) dürfen auf den Kompost.
Um die Erreger wirklich abzutöten, müssen einige Regeln eingehalten werden: Grobes Material zerkleinern, bei holzigen oder strohigen Pflanzen etwas Hornmehl zusetzen und für genügend Feuchte sorgen. Mit organischem Material, zum Beispiel Grasschnitt, abdecken.
Nicht die hohen Temperaturen führen zum Erfolg - sie werden bei kleineren Komposten ohnehin kaum erreicht - sondern die biologischen Um- und Abbauprozesse.

An unterirdischen Teilen erkrankte Pflanzen (zum Beispiel Kohlhernie, Rettichschwärze, Asternwelke) gehören in die Mülltonne.
« Letzte Änderung: 28. Oktober 2002, 18:36:15 von Walther » Gespeichert
Lucia
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Lucia
Hemerocallis Rainbow Gold


« Antworten #22 am: 29. Oktober 2002, 16:10:38 »

Oh. Raphaela und Walther,
das nimmt mir aber einen gewaltigen Stein vom Herzen. Ich renne nämlich immer mit 2 Eimern im Garten herum, auf dem einen steht "infiziertes Material". (Ich weiß, mancher denkt jetzt sicher, ich ticke nicht richtig -  Unentschlossen)

Bei meiner zunehmenden Altersverwirrung passiert es mir aber immer öfter, daß ich die Eimer im Eifer des Gefechts verwechsle (passiert mir auch beim Entsteinen von Zwetschgen etc.) und dann habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich den "guten" Eimer, der dann ja aber nicht "steril" ist, auf den Kompost leere.

Jetzt habe ich noch eine Frage: In den Büchern von V. Sackville-West schreibt diese immer: "man nehme gute Lauberde...". Meint sie da verrottetes Laub?

Lucia
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Wer träumen will muß wacher sein und tiefer träumen als andere.
Karl Foerster (1874-1970)
Walther
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Walther

« Antworten #23 am: 29. Oktober 2002, 17:44:25 »

Wie Sackville-West die Lauberde gemacht hat, ist mir nicht bekannt.

Die RHS schlägt folgendes vor:
Leafmould is made from leaves decayed mainly by the slow action of fungi. Unlike the bacterial activity in a well-aerated compost heap, fungi do not create a significant rise in the temperature of the leaf stack. Leafmould therefore takes longer to make. However, after the initial leaf stacking, the heap can be left untended, making it a simple operation to undertake. Although the type of leaves affect the rate of decay (plane or sycamore leaves tend to be slow to break down while beech and oak are traditionally thought to make better compost), most gardeners mix all their leaves together. They can be stacked as they are but shredding or chopping speeds up decomposition. If the leaves are dry when collected, pour a few buckets of water over them during stacking. A wire-mesh container will prevent them blowing away, but they will still rot in a pile. Leafmould should be useable in one to two years.

Ich persönlich mische auch große Mengen Laub mit in meinen Komposthaufen und sorge für ein gutes C/N Verhältnis.

Ein Freund mischt jedes Jahr mit 2 Miststreuern immer die bei ihm anfallenden Eichenblätter mit Schnuckenkötteln zu riesigen Mieten. Das gibt die beste 'Erde' die ich kenne.
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Gussi
Gast
« Antworten #24 am: 30. Oktober 2002, 07:50:58 »

Noch ein Tipp gegen Kohlhernie im Garten:


Die Kohlhernie tritt besonders in verdichteten Böden auf. Der Pilz ist artspezifisch, er befällt nur Kreuzblütler, also alle Kohlarten, Rettich, Radies, Senf, Raps, Kresse, Goldlack und kreuzblütige Unkräuter. Besonders schnell werden Pak Choy, Chinakohl und Brokkoli befallen.

Deutlich zu erkennen ist die Krankheit an den Wucherungen, die der Pilz an den Wurzeln hervorruft. Sie können von leichten Verdickungen bis hin zu faustgroßen Knollen gehen. Schneidet man diese auf, enthalten sie im Gegensatz zum Befall mit dem Kohlgallenrüssler keine Larven.

Begünstigt wird die Kohlhernie durch häufigen Anbau von Kreuzblütlern und saurer Bodenreaktion. Deshalb muss der pH-Wert des Bodens im Neutralbereich (um pH-Wert 7) gehalten werden. Ein lockerer, durchlässiger Boden (den man durch die Zufuhr von Humus verbessern kann), möglichst optimale Kulturbedingungen und ein weiter Fruchtwechsel stärken die Pflanzen und helfen, den Pilz auszurotten.



Gruß Gussi

A.R.: Das Vollzitat von Walters Posting wurde entfernt. Siehe dazu: http://forum.planten.de/index.php?board=19;action=display;threadid=2745  Zwinkernd
« Letzte Änderung: 31. Oktober 2002, 22:14:22 von Andreas Regner » Gespeichert
Lucia
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« Antworten #25 am: 30. Oktober 2002, 09:18:31 »

@Walther
Vielen Dank für die ausführliche Info.
@Hans und Ernst
Das sind sehr schöne Herbstfotos, besonders das von Ernst hat durch die blauen Stiefmütterchen ein ganz besonders apartes Farbenspiel.
Lucia
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« Antworten #26 am: 31. Oktober 2002, 22:20:14 »

[pbrimg:8314] Hallo,

nochmal eine ganz ander Möglichkeit des Umgangs mit Laub: Hüpfburg für Kinder.

Das Laub kann in die auf dem Foto erläuterte Konstruktion an beliebiger Stelle eingebaut werden: Unter die Strauchschicht, über die Strauchschicht und unter das Stroh oder als Alternative zum Stroh.

Weitere Möglichkeit: Als Füllmaterial zur Modellierung des Geländes.
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grüsse
andreas
sossenteufel
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sossenteufel

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« Antworten #27 am: 01. November 2002, 19:09:47 »

hallo!

wir haben auch super viel Laub auf dem Rasen zusammengerecht (auf den Beeten bleibts) Der Garten liegt sozusagen am Waldrand...soviel zur Menge!

Flugs den großen Haufen mit dem Rasenmäher plattgefahren: es blieb höchstens eine halbe Schubkarre voll Schredd übrig! Und es war alles schon schön aufgesammelt im Rasenmäherkorb..

Das Laub das ich vom Weg gefegt hatte, habe ich hinter einen Bux am Zaun gestopft -  mit ein paar Astschnispeln gibt das ein ganz passables Igelnest.

:-) ich nehm das ganz locker mit die paar Blätters


alex

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alexandra in ausgeschrieben :-)


seit März 2002 470m² Kleingarten in HH
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« Antworten #28 am: 04. November 2002, 10:53:21 »

Hallo,
gibt's schon einen Thread zum Thema welches Laub gut und welches weniger gut geeignet ist, um es zum Mulchen zu benutzen? Eine Nachbarin meinte heute morgen, das Platanenlaub solle ich keinesfalls dazu nehmen, da es schlecht für den Boden wäre...Huch Ich weiß ich habe schonmal gelesen, dass einige Laubarten schneller und andere langsamer verrotten, aber gibt es auch "gutes" und "schlechtes" Laub? Sie sagte sie hätte gehört, da wären Bitterstoffe oder so drin, die die darunterliegenden Pflanzen schädigen könnten. Entschuldigt meine Ignoranz zum Thema...bin gänzlich unbeholfen, wenn es um Laub geht, da meine eigenen winzigen Bäume bisher kaum welches abwerfen und eine Bekannte nun ihre "Laubabfälle" bei mir zum Kompostieren entsorgt hat. Mal abgesehen vom kranken Laub, kompostieren kann ich doch bestimmt jedes oder gibt es da auch noch Unterschiede?
Oh oh, ich stelle fest, ich bin ziemlich ahnungslos...werde gleich versuchen, das zu ändern..!!  Verlegen
Lilli
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Nirgends habe ich mehr Ruhe gefunden, als in Wäldern und Büchern. (Thomas von Kempen)
Ralf Gutzki
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Ralf Gutzki
...nur Gast im Garten.


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« Antworten #29 am: 04. November 2002, 12:57:32 »

Hi zusammen,

als wir vor 4 Jahren unseren Garten übernommen hatten, hat mir ein Nachbar auch gesagt,
dass die Blätter von der Platane nur sehr langsam im Komposthaufen verrotten.
Ich habe trotzdem einen Teil im und einiges auf dem Kompost und einen großen Laubhaufen
im Garten eingerichtet. Im Laubhaufen Überwinterte ein Igel. Das Laub auf dem Komposthaufen
gab einen gewissen Winterschutz gegen Übernässung. Also Auswaschung von N (Stickstoff).
Und das Laub im Kompost wurde mit anderen Gartenabfällen gut durchgemischt und
Verrottete fast vollständig. Das es irgendwie Schlecht oder "Bitter?" sein soll habe ich nicht
festgestelt. Sicher Verrotten Eichenblätter am langsamten und auch die Platanenblätter
Verrotten nicht so schnell wie zB. Apfel oder Kirsche aber daraus jetzt
"Gutes und Schlechtes Laub" herzuleiten?

Wenn im Frühjahr der Igel wider seine Wohnung verläst, fahre ich noch kurz mit dem
Rasenmäher drüber und setzt damit einen Neuen Komposthaufen an.
Einige Blätter bleiben bei uns aber einfach liegen. Dort können sich Nützlinge Vergnügen und
Regenwürmer ihre Baumaterial für ihre Gänge holen.
Sicher sieht das für manche Leute "Unordentlich" aus aber ich habe lieber viele Nützlinge
im Garten als treure Spritzmittel gegen Schädlinge kauffen zu müssen.

tschüs....ralf
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tschüss....ralf
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