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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Pflaume spriesst nach allen Seiten 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Pflaume spriesst nach allen Seiten  (Gelesen 7636 mal)
clara
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Klimazone 8 - Phänolog. Naturraum 67 36m NN


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« am: 06. Juli 2006, 10:33:07 »

Hallo,
ich habe einen winzigen Reihenhausgarten und die Pflaume von nebenan wuchert aus meinen Beeten und sogar unter einem Steinbeet hindurch bis an die Straßenbegrenzung.

Das macht mir natürlich keine Spass und ich hatte schon einen Trieb völlig ausgegraben und zum Mutterstamm gelegt.
Aber was kann ich tun? Ich habe eher blühwillige Stauden im Garten die das nicht sonderlich mögen.

Wie mache ich es richtig, dass die Triebe nicht wieder bei mir im Garten auftauchen?
(Grins - ich könnte wohl eine Gespinnstmotte grad brauchen)
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Blumigen Gruß
clara
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AngieH
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AngieH

« Antworten #1 am: 06. Juli 2006, 11:02:08 »

Ich kenne dein Problem zu gut. Wir hatten einen Pflaumenbaum im Garten gepflanzt, in der Hoffnung, schöne Pflaumen zu bekommen. Das war auch der Fall nach ein paar Jahren, jedoch: die Triebe des Baumes wurzelten unterirdisch in alle Richtungen, der ganze Rasen war durchwuchert, obwohl wir sie entfernten, mähten usw.
Zum Schluss haben wir ihn vor einigen Jahren entfernt, aber noch heute kommen Zwetschgenbaum-Triebe im Rasen empor.
Sehr hartnäckig, kann ich nur sagen.

An deiner Stelle würde ich mit dem Nachbarn reden und ihn darauf aufmerksam machen, was der Baum für Schäden anrichtet (ich glaube, ich hab das richtig verstanden, dass er nicht in deinem garten steht).

Gruss
angie
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Nur wer über den Gartenzaun blicken kann, ist imstande, seinen Horizont zu erweitern.
clara
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Klimazone 8 - Phänolog. Naturraum 67 36m NN


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« Antworten #2 am: 06. Juli 2006, 11:06:27 »


Das Ding lädt sich auch über mein Grundstück aus - gut 5 m hoch - viel zu gross für die paar Quadratmeter die wir haben. Wollte schon empfehlen, dass die sich mal einen Gärtner leisten.
Aber gleich mit Anwälten zu drohen - das ist nicht so mein Ding. Gemecker gibts immer. Reicht dann wieder um sich für Monate auszuschweigen. Cool
« Letzte Änderung: 17. Oktober 2006, 19:01:47 von Akelei » Gespeichert

Blumigen Gruß
clara
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spatenstich
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spatenstich
Ein Tag ohne Lachen ist ein schlechter Tag!


« Antworten #3 am: 06. Juli 2006, 11:14:15 »

Da gibt´s dann noch die mühsame Möglichkeit, an der Grundgrenze eine Wurzelsperre einzugraben. Je nach Geschmack und Arbeitswut 30 bis 50 cm tief. Das hilft.

Spatenstich   Zwinkernd
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clara
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Klimazone 8 - Phänolog. Naturraum 67 36m NN


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« Antworten #4 am: 09. Juli 2006, 00:15:45 »

und was kann so was kosten? und kommen die Triebe die dann abgehackt sind nicht doch wieder hoch?

Folie hab ich auch schon gehört - aber ich denke, obs nun weigelie, Flieder oder Prachtspiere sind, die dort in Grenznähe wachsen, die sind dann auch betroffen.
Mir wärs lieb sie würden den ohnehin hohen Baum rausholen.
Dann rupfe ich auch gerne die Reste weiter weg, bis nix mehr da ist.
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Blumigen Gruß
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Pflaume
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« Antworten #5 am: 09. Juli 2006, 12:08:37 »

Hallo Akelei,

Problem ist, daß gerade die derzeit bei Pflaumen/Zwetschgen meist verwendeten Unterlagen begeistert Ausläufer treiben. Die sind natürlich auch leicht zu vermehren.
Du kannst natürlich versuchen entlang der Grenze die Wurzeln abzustechen, ist aber mühsam. Gleiches gilt für die Errichtung einer Mauer entlang zum Nachbargrundstück, hier kommen noch Materialkosten hinzu, Tiefe sollte besser 80 cm, noch besser 1 m sein. Vorteil ist hier, Du mußt es nicht alle paar Jahre wiederholen.

Wenn der Nachbar die Pflaume nicht fällen möchte, so dürftest Du vermutlich (hängt vom Bundesland ab) keine rechtliche Handhabe besitzen, da Du meist innerhalb von 5 Jahren nach Pflanzung Einspruch erheben mußt, diese Frist dürfte abgelaufen sein. Gilt sowieso nur für Bäume, die den vorgeschriebenen Grenzabstand (z.B. der Pfirsich, wenn die Pflaume bis über den Zaun wächst, vermutlich auch zu nahe an der Grenze gepflanzt)nicht einhalten.

Evtl. dem Nachbarn anbieten, eine Pflaume mit vernünftiger Unterlage zu kaufen, wenn er seinen Baum umhaut. Die Triebe dürften ihn vielleicht auch stören. Bei Neupflanzung kannst Du dann auch die Einhaltung des Grenzabstandes verlangen.

Grüße
Pflaume
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Credo, quia absurdum - Tertullian
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Klimazone 8 - Phänolog. Naturraum 67 36m NN


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« Antworten #6 am: 09. Juli 2006, 12:32:46 »

Die steht das zweite Jahr.
Ich glaube ich sollte mal ein Einschreiben anfertigen.
Denn wir ärgern und jedes Jahr über etwas anderes.
Und die Mauer können sie selbst setzen. Grummel.

Also das abstechen bewirkt nicht, dass sich die Wurzel wieder nach 97 anderen Seiten ausbreitet?

Leider läuft sie durch einen Steinhügel auch.
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Blumigen Gruß
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Pflaume
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« Antworten #7 am: 09. Juli 2006, 14:36:36 »

Die steht das zweite Jahr.


Glück gehabt!
Wenn das Ding erst 2 Jahre steht, Du bereits massenhaft Ausläuferprobleme hast und der Baum bereits über Dein Grundstück hängt, wie weit entfernt von der Grenze hat der Nachbar dann gepflanzt, 10 cm? Mindestabstand ist in der Regel 2,5 m, oder die endgültige Höhe, was hier derzeit ja schon 5 m wären.

In jedem Fall solltest Du etwas unternehmen, denn das Problem wird sich in den nächsten Jahren auswachsen.
Wenn der Baum erst 2 Jahre steht, kann man ihn zur Not in einigen Monaten versetzen, wird aber arbeitsintensiv und das Problem mit der Unterlage wird bleiben.

Würde mich mal beim Rathaus nach den bei Euch geltenden Bestimmungen erkundigen und in einem freundlichen Gespräch mit dem Nachbarn ihn über diese informieren.

Zitat
Also das abstechen bewirkt nicht, dass sich die Wurzel wieder nach 97 anderen Seiten ausbreitet?

Natürlich wird sie hinter der Abstichstelle verstärkt austreiben Traurig, aber ansonsten sind alle neuen Verzweigungen des nicht abgestochenen Teils auf Eurem Grundstück. Traurig Traurig

Grüße
Pflaume
« Letzte Änderung: 09. Juli 2006, 14:38:59 von Pflaume » Gespeichert

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Klimazone 8 - Phänolog. Naturraum 67 36m NN


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« Antworten #8 am: 09. Juli 2006, 15:14:20 »


5 Meter Abstand ist hier für nichts zu halten im Reihenhausgarten.
Dann müssten wir auch alle nur Heide pflanzen.

ja, das Nachbarschaftsrecht habe ich
Und für SchleswigHolstein werde ich mich mal erkundigen.
Ich hab überlegt, erst ein Vorgespräch und danach schriftlich. Denn sonst hab ich nie etwas in der Hand.
« Letzte Änderung: 17. Oktober 2006, 19:03:11 von Akelei » Gespeichert

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pecunia non olet


« Antworten #9 am: 10. Juli 2006, 16:04:57 »

@ Akelei Bist Du sicher, dass es Ausläufer sind? Ich habe ein ähnliches Prob = wuchernde Zwetschgen-Bäume ( nur ich habe 1.000 m² Umschwaung, also mehr Platz ) aber die sind keine Ausläufer, nachgegraben  Lächelnd , sondern wachsen aus den Kernen, die irgendwann runtergefallen sind. Die Bäumchen haben dieses Jahr geblüht wie nix, aber haben noch nie getragen.
Den Baum selber hatten wir 04 umgekippt.
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« Antworten #10 am: 10. Juli 2006, 16:19:35 »

ne, so einen Ertrag hatten die dann denn doch nicht und auch kein Fallobst.
Mich nerven auch kene Obstbäume als solches, nur die Ausläufer und der Schatten. So ingesamt von vorne bis hinten (wunderschöne Felsenbirne 6x8 m)

Übrigens: es ist Privatrecht hat man mir bei der Stadt gesagt - sie haben keinerlei Flyer oer ähnliches zu dem Recht - ich solle googeln gehen Nachbarschaftsrecht.

Das ist schade - kann ich da nix unter die Nase halten -
Als buch habe ich das Recht hier allerdings stehen - muss ich mal selbst nach den Paragraphen wühlen.
Grenz-BELAST-ungen betrifft übrigens nur Bäume und Sträucher die höher als 120 cm sind. Nun ja, bei 120 cm könnten wir unsere Gärten gleich einpacken. Betrifft
keineswegs wucherndes Unkraut, Blumen oder Stauden.
 


Es ist furchtbar, wenn man so etwas mit seinen Nachbarn hat. Aber alle halbe Jahr ansprechen, was man möchte und im nächsten halben Jahr, hat man s wieder versäumt - das zehrt auch an den Nerven. Das ist wie die Mühle im Spiel und sehr unangenehm.

« Letzte Änderung: 17. Oktober 2006, 19:04:25 von Akelei » Gespeichert

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« Antworten #11 am: 10. Juli 2006, 19:08:30 »

Hoffentlich gilt das Rechthttp://sh.juris.de/sh/gesamt/NachbG_SH.htm#NachbG_SH_rahmen  auch für Obst

Wie kann ich denn nun einen Termin veranschlagen - sollte es noch Pflaumen geben, wann das Ding wegsoll?


Wann wäre die richtige Zeit für Schnitt?

Danke, wenn noch mal wer hilft.
« Letzte Änderung: 17. Oktober 2006, 19:05:40 von Akelei » Gespeichert

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