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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Rinde am Kirschbaum aufgeplatzt 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Rinde am Kirschbaum aufgeplatzt  (Gelesen 10772 mal)
klaus
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Ich liebe dieses Forum!


« am: 11. Juni 2006, 11:54:38 »

Hallo zusammen,

an meinem Kirschbaum (Regina Buschbaum, ca. 4 Jahre alt), ist im Frühjahr ein ca. 30cm langer Riss am Stamm entstanden und ca. 3cm aufgeplatzt.
Gibt es einen Schädling der solche Schäden verursachen kann, oder könnte es sich auch um einen Frostschaden handeln?

Bin dankbar für jeden Tip.

Viele Grüsse Klaus
« Letzte Änderung: 11. Juni 2006, 11:56:58 von klaus » Gespeichert
spatenstich
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spatenstich
Ein Tag ohne Lachen ist ein schlechter Tag!


« Antworten #1 am: 14. Juni 2006, 07:05:40 »

Steht die Kirsche auf einem schweren Boden, der im Herbst vielleicht noch etwas feucht ist und sie so erst sehr spät abschließen kann?

Spatenstich  Huch
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klaus
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Ich liebe dieses Forum!


« Antworten #2 am: 15. Juni 2006, 11:37:38 »

ja der Baum steht auf sehr feuchtem lehmigen Boden.
Kann es sein,dass der Baum zu schnell wächst? Er hat in den letzten 2 Jahren im Stammdurchmesser sehr zugelegt?
Sollte ich den Riss mit Wundpaste wieder verschliessen?

Gruss
Klaus
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Pflaume
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« Antworten #3 am: 15. Juni 2006, 12:25:30 »

Der Baum wächst nicht zu schnell, Problem ist m.E. der für Süßkirschen ungeeignete Boden.
Hinzu kommt vermutlich im Frühjahr Sonne auf den Stamm, in der Nacht dann Frost. Das kann nicht gutgehen.
Wenn Du den Baum erhalten willst kannst Du den Stamm kalken oder mit etwas vor der Sonne in Februar und März schützen.
Sobald der Baum erwachsen ist, dürfte der Baum bei dem Untergrund anfällig für Gummifluß werden.
Zuschmieren bringt erfahrungsgemäß nichts, eher im Gegenteil.

Grüße
Pflaume
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Credo, quia absurdum - Tertullian
Rizinus
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Rizinus
l´amour cèst un enfant de la liberté


« Antworten #4 am: 16. Juni 2006, 20:02:27 »

hallo,

ich guck hier grad eher zufällig rein und lese "für süßkirschen ungeeigneter boden". ist das tatsächlich so, daß lehmiger, schwerer boden für kirschen nix taugt ? das würde mir nämlich so einiges im dauerkampf gegen die monilia  erklären. habe eine schwarze und eine weiße knorpelkirsche. die weiße geht so einigermaßen, aber an der schwarzen bin ich nur am rumschneiden.

gibt es alternativen ? ich liebe kirschen und bin langsam ziemlich frustriert.

gruß rizinus
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gruß aus der klimazone 8a
Pflaume
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« Antworten #5 am: 17. Juni 2006, 08:54:48 »

Süßkirschen wollen wärmere Lagen, lockeren Boden aber vor allem keine Staunässe.
Sauerkirschen sind nicht ganz so anspruchsvoll, wichtig ist da natürlich, daß die Unterlage auch möglichst unempfindlich ist. Da der Trend insbesondere bei Süßkirschen zu schwachwüchsigen Unterlagen geht, die naturgemäß empfindlicher sind, dürfte sich die Situation wohl kaum verbessern.
Monilia ist bei Kirschen bei feuchten Lagen, insbesondere wenn der Kronenaufbau dann noch dicht ist, kaum Wind, ein großes Problem. Es gibt aber auch da sehr anfällige Sorten wie Schattenmorellen, und weniger anfällige Sorten, die dann evtl. wieder andere Nachteile haben.
Wer keinen guten Standort hat, für den sind Kirschen leider nicht die einfachsten oder gar ertragreichsten Obstbäume.

Grüße
Pflaume


 
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Credo, quia absurdum - Tertullian
Rizinus
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Rizinus
l´amour cèst un enfant de la liberté


« Antworten #6 am: 18. Juni 2006, 22:17:08 »

hallo pflaume,

durch den regelmäßigen schnitt sind die kirschbäume schon relativ "lichtdurchlässig". ich hab eine art "trichterkrone" geschnitten und den mitteltrieb rausgeschnitten. dadurch kommt ziemlich viel sonne in die bäume.
sie haben in der tat beide schwachwüchsige unterlagen, die starkwüchsigen formen sind im schrebergarten ohnehin nicht erlaubt. eine schattenmorelle hatte ich anfangs auch, die war aber so arg befallen, daß es nicht nur keine früchte gab, sondern der baum tatsächlich kurz vor´m eingehen war. da hab ich ihn dann als hoffnungslosen fall entsorgt. die süßkirschen blühen immerhin nett und liefern 1 (die schwarze) bis 2 (die weiße) hände voll früchte.
würde es sinn machen, in großen mengen sand oder kompost um die bäume rum einzuarbeiten ?

gruß rizinus
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gruß aus der klimazone 8a
Pflaume
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« Antworten #7 am: 19. Juni 2006, 17:36:42 »


würde es sinn machen, in großen mengen sand oder kompost um die bäume rum einzuarbeiten ?

gruß rizinus


Ein Sand-Lehmgemisch ist natürlich besser als Lehm, aber wenn ich an die Arbeit denke, außer Du hast gerade einen Bagger- oder Planierraupenverleih?
Dann vielleicht gleich eine Drainage legen, oder die Kosten anlegen und davon lebenslänglich die benötigten Mengen an Kirschen kaufen.  Grinsend
Kompost in geringen Mengen ist höchstens in Intensivkulturen vernünftig, aber bei feuchtem Untergrund mit Sicherheit gut um Wurzelschäden zu provozieren.

Grüße
Pflaume
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Credo, quia absurdum - Tertullian
Rizinus
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Rizinus
l´amour cèst un enfant de la liberté


« Antworten #8 am: 20. Juni 2006, 23:24:03 »

mein privatbagger ist leider grade außer betrieb - der guckt fußball  Grinsend  Grinsend  Grinsend

gruß rizinus
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gruß aus der klimazone 8a
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