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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Birnen, welche Sorte ist windfest? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Birnen, welche Sorte ist windfest?  (Gelesen 2980 mal)
wildwuchs
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Klimazone 8a, Holsteinsche Elbmarsch


« am: 27. Februar 2006, 15:10:01 »

Mein Birnbäumchen ("Köstliche", Hochstamm, 3 Jahre alt) muß ich schnell wegen des extremen Rindenkrebsbefalls (woher kommt der eigentlich, ist die Sorte dafür empfindlich?) roden. Könnt Ihr mir noch eine andere leckere , windfeste Gartensorte empfehlen? - für mildes Großstadtklima (Hamburg), gegen Rost muß ich ja sowieso spritzen ...
Danke im Voraus für Eure Tips!
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Sven
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Sven
Weinreben - Kletterpflanzen - Rankhilfen


WWW
« Antworten #1 am: 28. Februar 2006, 18:22:39 »

Ich würde mal im Petzold nachschauen wegen einer Sorte. Eher Sommer-, Herbst- oder Winterbirne?
Für Rindenkrebs wird "Köstliche von Charneu" dort nicht als anfällig beschrieben, das wird eher die Veredelungsunterlage sein, oder?

Mit Gruß,

Sven
« Letzte Änderung: 28. Februar 2006, 18:26:05 von Sven » Gespeichert
netrag
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netrag1
Naturraum 75/süd, Klimazone 6b


« Antworten #2 am: 01. März 2006, 12:00:50 »

Hallo wildwuchs,
ich habe mit der "Gräfin von Paris" gute Erfahrungen gemacht.Es ist eine späte Sorte.
Herzl.Gruß
netrag1
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Herzl.Gruß
netrag1
"Die Voraussetzung für Wissen ist die Neugier"
(Jaques-Yves Cousteau)
Baumfex
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« Antworten #3 am: 01. März 2006, 21:42:16 »

Als windfeste und robuste Spätsorte gilt auch die Madame Verte. Ich hatte bisher erst eine kleine Ernte, so daß ich zur Fruchtqualität noch nicht viel sagen kann, aber der Baum ist gesund und die Früchte hängen wirklich sehr sehr fest am Baum  Smiley

Zitat aus dem Buch "Altbewährte Apfel- und Birnensorten":
"Eine ausgezeichnete Birne für den Selbstversorgeranbau, auch in klimatisch weniger günstigen Gebieten. Trotz des unscheinbaren aussehens besitzt die Birne eine ausgezeichnette Fruchtqualität.
Das derbe Laub ist sehr widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten, vor allem gegen Schorf. Baumreife Mitte bis Ende Oktober".

Dem Frostspanner scheint das Laub allerdings zu munden, aber der läßt sich ja auch leicht von der Krone fernhalten ...

Gruß
Baumfex
« Letzte Änderung: 01. März 2006, 21:52:15 von Baumfex » Gespeichert

Aliquid amplius invenies in silvis quam in libris.
Ligna et lapides docebunt te, quod a magistris audire non possis.
wildwuchs
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Klimazone 8a, Holsteinsche Elbmarsch


« Antworten #4 am: 03. März 2006, 23:51:32 »

Vielen Dank für Eure prompten Antworten; Brenninger bietet eine angeblich resistente (Rindenkrebs) Stammsorte an. Wißt Ihr eine Baumschule hier im Norden (HH), die so was auch anbieten könnte? (- Auch noch Bäume 1000 km durch die Republik zu transportieren ist doch ökologisch kaum vertretbar ...)
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Sven
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Sven
Weinreben - Kletterpflanzen - Rankhilfen


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« Antworten #5 am: 04. März 2006, 12:36:19 »

.... wenn Du einmal bei Brenninger bist, würde ich Dir da nur zuraten, sie arbeiten wohl auch mit der Bahn zusammen bei den langen Haupttransportstrecken, so dass die Speditionen nur zu den Umschlagpunkten fahren. So war es zumindest vor ca. 5 Jahren, als wir mehrfach Bäume von Brenninger bekommen haben. Es sollten wohl aber drei sein, damit sich ein solches Paket lohnt, Einzelheiten dazu gibt es sicher auf der HP von Brenniger. Ich kenne sie nicht persönlich, kriege also keine Provision für die Empfehlung.... Zwinkernd
Im Norden gibt es sicher was bei Lorenz von Ehren.

Beste Grüße von Sven
« Letzte Änderung: 04. März 2006, 12:37:50 von Sven » Gespeichert
wendel
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« Antworten #6 am: 06. März 2006, 01:52:58 »

Hallo Wildwuchs,

könnte dein "Krebs " nicht auch eigentlich ein Birnengitterrostproblem sein?  . Dieser befällt auch gerne " Wildbirnen" und zB die Sorte UTA recht gern.

Grüsse
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wendel
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« Antworten #7 am: 06. März 2006, 01:58:33 »

Nochmals Nachtgrüsse,

Es könnte auch ein Standortproblem feuchter,toniger Boden  oder viel gehächselte Kernobstästeäste mit latentem Krebsbefall in der Planznähe sein, letzteres hatte ich mal bei einer Conference.


Gruss Wendel
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wildwuchs
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Klimazone 8a, Holsteinsche Elbmarsch


« Antworten #8 am: 06. März 2006, 11:01:32 »

Hallo Wendel, Danke für Deine Antworten, Holzhäcksel hatte ich tatsächlich darunter als "Wirtschaftswege" liegen, allerdings war das Birnchen noch nie geschnitten worden, hatte also keine offenen Stellen ...
Ich forsche nun weiter nach einer krebsresistenten Unterlage und einer ev. den Gitterrost überlebenden Birnensorte obendrauf ...

Grüße von Wildwuchs
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