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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Baumwachs 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Baumwachs  (Gelesen 4989 mal)
Christine
Gast
« am: 20. Februar 2006, 21:58:18 »

Hallo zusammen.

Nachdem ich mich heute mit Baumwachs abgemüht habe, eine (blöde) Frage: Womit bringt Ihr das Zeug aus der Dose auf die Schnittstelle und das auch noch glatt? Mein Baumwachs, muß ich dazusagen, hat im Gewächshaus überwintert und ist vielleicht mehrfach durchgefroren gewesen. Weiß nicht, ob ihm das so arg zuträglich ist  Grinsend
In den schlauen Büchern sieht man oft, wie jemand mit einem Pinsel hantiert. Darüber kann ich nur lachen, denn mein Baumwachs ist von einer Konsistenz, die über jeglichen Pinsel nur lachen kann. Es geht mit einem (behandschuhten) Finger grad so aus der Dose, aber dann klebt es am Finger und läßt sich alles andere als leicht auf die Schnittstelle bringen.

Ratlosigkeit macht sich breit.....

Viele Grüße
Christine
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Citrus
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Citrus
Kein Leben ohne Grünzeug ;)


« Antworten #1 am: 20. Februar 2006, 22:10:06 »

Hallo Christine,
probier mal, ob Du das Wachs weich bekommst, wenn Du die Dose ins warme-heisse Wasser stellst für ne Weile.
Ich hab zum auftragen halt ein altes Messer genommen, kann man dann auch wieder sauber kriegen.

Das mit dem Pinsel scheint mir eher so ein (synthetisches?) Produkt Richtung Wundverschluss zu sein. Wuxal hat so was, Pinsel schon im Dosendeckel, alles etwas dünnflüssiger.
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Herzlichen Gruss   Citrus

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Baumfex
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« Antworten #2 am: 20. Februar 2006, 23:49:01 »

Man könnte die Zeit, die es zum Baumwachs verstreichen braucht auch durchaus sinnvoller nutzen, es sei denn es ist unbedingt erforderlich (wie z. B. beim Veredeln)oder man braucht es zu rein meditativen Zwecken  Zwinkernd

Gruß
Baumfex
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domus
Gast
« Antworten #3 am: 21. Februar 2006, 00:02:21 »

Neulich sah ich im TV einen Bericht über Obstbaumveredlung. Da hatte sich der Baumlehrer aus einem Ast einen ca. 2 cm breiten, flachen Spachtel geschnitten, um das Wachs aufzutragen. Das Ergebnis sah, zumindest für mich Laien, sehr überzeugend aus.

Gruß

domus
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spatenstich
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spatenstich
Ein Tag ohne Lachen ist ein schlechter Tag!


« Antworten #4 am: 21. Februar 2006, 08:25:41 »

Wenn ich eine Wunde versorge (also wenn es für das seelische Gleichgewicht des Baumbesitzers unbedingt notwendig ist), dann hole ich mir aus der Apotheke die Holzspachteln, die der Arzt Dir in den Gaumen schiebt und ein klares A hören will.

Das pickende Baumwachs verwende ich fast nie. Ich nehme eher K.... Wundverschluss oder einen Wundbalsam. Da ist das ganze schon feiner.

Spatenstich  Grinsend
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Christine
Gast
« Antworten #5 am: 21. Februar 2006, 21:41:54 »

Aha! Danke, da hab ich wieder was gelernt. Ich brauche mich also weiterhin nicht zu schämen, wenn ich die Wunden nicht verschließe? Das ist doch auch was....

Mit warmem Wasser würde es in diesem Garten eh nicht klappen, denn es gibt dort keinen Strom und kein fließend Wasser, höchstens eine Thermoskanne.

Viele Grüße
Christine
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spatenstich
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spatenstich
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« Antworten #6 am: 22. Februar 2006, 08:10:48 »

Ich verstreiche (eben für die Baumbesitzerseele) die Wunden, die größer als 3 cm sind. Dabei sind mir die Wundflächen, auf denen Wasser länger stehen kann wichtiger, als Wundflächen, die im senkrechten Bereich liegen.

Spatenstich  Grinsend
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Re-Mark
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« Antworten #7 am: 21. März 2006, 11:44:55 »

Hi,

Kein Strom, na und? Feuer gibt auch Wärme... ich habe meine Baumwachsdose letztes Jahr neben ein runtergebranntes Feuer gestellt, um das Wachs wieder weich zu bekommen. Du könntest auch einfach eine oder mehrere Kerzen/Teelichter verwenden, um ein wenig Wasser in einer kleiner Schüssel zu erwärmen, in der die Dose steht.

Bye,
Robert
« Letzte Änderung: 21. März 2006, 11:45:34 von Re-Mark » Gespeichert
papaver
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« Antworten #8 am: 05. April 2006, 23:22:02 »

Hallo,

mir wurde gesagt, dass Baumwachs eher schädlich ist.  Es schließt die Wunde ab und darunter kann es dann leichter zu Pilzbefall kommen....

Fragende Grüße,
papaver
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