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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Birnengitterrost - Entwicklungstendenzen ? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Birnengitterrost - Entwicklungstendenzen ?  (Gelesen 4360 mal)
Andreas Regner
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« am: 04. Dezember 2005, 18:39:08 »

Hallo,

das Thema Birnengitterrost zieht sich jetzt schon seit den Anfängen des Forums. Die Grundtendenz ist geblieben: Die Forschungslage ist nachwievor schlecht. Im Bioanbau und für biologisch arbeitende Privatleute ist der Pilz ein Problem.
Meine Frage bezieht sich auf Bäume, die NICHT mit synthetischen Mitteln behandelt wurden.

Mir geht es bei meiner Fragestellung um eine generalisierte Tendenz, die sich auf die von Euch beobachteten Birnbäume bezieht. Aus meiner eigenen Erfahrung weiss ich, dass diese Tendenz auch auf einem Grundstück verschieden sein kann. Also: Bitte ggf. gerne kommentieren, wenn das Antwortschema nicht ausreichend ist. Ich werde mich bei meiner Antwort auf die Option 5 festlegen, wenngleich 4 ebenfalls als zutreffend bezeichnet werden könnte.

Falls Ihr Euch zu einer Antwort entschliesst: Bitte ggf. die geografische Region Eurer Beobachtung angeben. Obwohl mittlerweile von einer Verbreitung in ganz Mitteleuropa ausgegangen werden kann, ist die regionale Verbreitung bzw. Befallsdichte doch recht unterschiedlich.

Ein paar Threads aus dem Forum, die sich mit der Thematik beschäftigen:
http://forum.planten.de/index.php?board=9;action=display;threadid=16245
http://forum.planten.de/index.php?board=9;action=display;threadid=17370
« Letzte Änderung: 04. Dezember 2005, 18:54:41 von Andreas Regner » Gespeichert

grüsse
andreas
Vinca_Minor
Gast
« Antworten #1 am: 04. Dezember 2005, 19:03:54 »

Meine Antwort:

Der Befall scheint zu stagnieren, vollständiger Ertragsausfall

(ich habe in der Umfrage nichts angeklickt)

Es handelt sich um einen Birnen-Halbstamm "Gute Luise", vor  ca. 15 Jahren gepflanzt.

Die Birnbäume in den Nachbargärten verschwanden nach und nach, ich wundere mich, dass der Fruchtansatz bei unserem Birnbaum immer noch so gut ist.

Aber keine Ernte - aus welchen Gründen auch immer.
« Letzte Änderung: 04. Dezember 2005, 19:27:01 von Vinca Minor » Gespeichert
ratte
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« Antworten #2 am: 04. Dezember 2005, 21:05:34 »

aus dem grunde habe ich auch vor 2 jahren den birnenbaum rausrupfen lassen, birnengitterrost und nur ein paar usselige birnen dran

na ja hier gibt es zuviel wacholder und was weiss ich fürn zeuchs, weit und breit gibt es keine birnbäume mehr, ich kann nicht sagen wei der ertrag ist oder ob sich was geändert hat

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Giuseppe
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Giuseppes Fotoalbum
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« Antworten #3 am: 04. Dezember 2005, 22:48:13 »

Hallo,

leider ist mein Birnbäumchen noch zu klein, um einen Ertrag zu bringen, aber den Birnengitterrost hat es auch schon, allerdings in Grenzen. Ich glaube nicht, dass das bisschen Rost den Ertrag entscheidend beeinflussen würde.

Andere Birnbäume in der Umgebung kenne ich nicht. Man sieht hier im Übergangsbereich von Zone 6 nach 7 ohnehin nicht viele. Äpfel gibt es genug, aber die bekommen keinen Gitterrost.

Giuseppe
« Letzte Änderung: 04. Dezember 2005, 22:50:17 von Giuseppe » Gespeichert

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winterliesel
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winterliesel
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« Antworten #4 am: 04. Dezember 2005, 23:08:04 »

Mal interessehalber: Giuseppe, wie alt ist denn Deiner?

Wir haben ja unseren kleinen (2. Standjahr), den es dieses Jahr ganz übel erwischt hat. Im vergangenen Jahr hat er wunderbar geblüht, dann Rost, dann alle Fruchtansätze fallenlassen; dieses Jahr schon gar nicht mehr geblüht aber  dafür reichlich Rost.

Hier also eindeutig zunehmende Tendenz beim Rost, abnehmende in Richtung Fruchtansatz.

Er ist doch noch so klein - ich fürchte, der Rost wird ihm noch den Garaus machen. Der Ertrag wäre mir eigentlich ziemlich wurscht.
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<°)))o><) Komik entsteht, wenn man Tragödien anschaut und dabei ein Auge zukneift. (E. Ionesco)

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Giuseppe
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Giuseppes Fotoalbum
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« Antworten #5 am: 04. Dezember 2005, 23:54:15 »

Ach, winterliesel,

der ist jetzt glaube ich sechs Jahre alt bei mir, war aber ein ganz kleines Zweiglein, als ich ihn gepflanzt habe. Das mache ich gern - kleine Pflanzen setzen und zusehen, wie sie so langsam groß werden. Ich hoffe ja, dass das Bäumchen irgendwann einmal in den nächsten Jahren auch blüht.

Giuseppe
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winterliesel
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winterliesel
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« Antworten #6 am: 05. Dezember 2005, 00:13:17 »

Ja, Giuseppe, da hast Du recht, es ist wirklich eine feine Sache, wenn man die Pflänzchen so gedeihen sehen kann.

Unserer ist zwar aus einer Baumschule, aber eben auch noch ein kleines Kerlchen von noch nicht mal 1,5 m Höhe. Und da ist Birnengitterrost halt schon gefährlich. Da kommt man schon mal ins Grübeln, ob man nicht doch mal die Chemie ins  Spiel bringt (obwohl ich es lieber nicht täte).
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Wühlmaus
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« Antworten #7 am: 05. Dezember 2005, 10:29:35 »

Drei BirnenBüsche (Alexander Lucas, Conference und Williams Christ) stehen hier im Garten seit 10 Jahren. Bestimmt seit drei oder vier Jahren zaudere ich mit mir selbst herum, ob ich sie nicht rausmachen soll. Der Standort scheint absolut suboptimal zu sein. Vor dem BGR setzt ihnen im Frühjahr oft genug der Frost zu und sollte es einen Fruchtansatz geben, dann ist der Schorf auch nicht weit Verlegen Aber irgendwie gefällt mir die Wuchsform dieser MiniBäume besonders im Winter und dann auch während der Blüte...
Der BGR ist gleich in den ersten Jahren aufgetreten und nahm ständig zu. Diesen Sommer hatte ich den Eindruck, daß der Befall(witterungsabhängig??) etwas geringer war. Dafür hatte der Frost sämtliche Blüten geschädigt...

WühlmausGrüße
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Hahahanne
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« Antworten #8 am: 27. Februar 2006, 11:33:49 »

Also ich habe einen uralt-Birnenbaum und keine Ahning von der Sorte. Aber er trägt aller zwei Jahre sehr gut und die Birnen sind lecker. Die obere Hälfte der Ernte überlasse ich dann immer mit Freuden den Staren. Im Jahr 2000 war der Befall sehr stark und die Ernte trotzdem einigermaßen. Der Befall ist latent immer vorhanden, hat aber im Ausmaß seitdem wieder nachgelassen ohne dass ich irgendetwas getan hätte.
Meine Nachbarin hat übrigens einige gesunde Wacholder stehen.
Mein Garten ist im Nordöstlichsten Zipfel von Sachsen-Anhalt.

Gruß Hanne
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Christine
Gast
« Antworten #9 am: 27. Februar 2006, 16:06:21 »

Hallo zusammen,

ich gärtnere im Rheingau, also recht mild. Meine beiden Birnbäume blühen jedes Jahr sehr schön, erfroren ist mir noch nie was, aber dann werfen sie regelmäßig alle Früchte ab. Der Befall mit BGR ist ziemlich heftig. Ob er schlimmer geworden ist, kann ich leider nicht sagen; vor mir hat mein Opa dort gegärtnert, und den kann ich nicht mehr fragen.
Der eine Baum steht seit etlichen Jahrzehnten, ist aber kaum 2,50 m hoch und hat wohl bis auf ein Jahr nie gescheit getragen. Die Sorte kenne ich leider nicht. Der andere Baum ist eine gute Luise, die noch keine 10 Jahre auf dem Buckel hat.

Viele Grüße
Christine
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Amur
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« Antworten #10 am: 28. Februar 2006, 11:43:20 »

Unser Birnbäumchen hatte über Jahre stark Gitterrost.
Seit 2 Jahren wirds deutlich weniger. Ob da nun ein paar Nachbarn ihren Wacholder rausgeworfen haben oder eingegangen ist, weis ich nicht.
Die beiden letzten Jahre hatten wir einen guten Ertrag, nachdem Jahre zuvor meist gar nix war.

Der Baum wird nur geschnitten. Keine Spritzung oder Düngung, da er direkt zwischen Holzschuppen und Zaun steht.

mfg
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f-isalis
Gast
« Antworten #11 am: 21. März 2006, 09:55:03 »

Zwei über 30 Jahre alte Williamsspaliere.

Befallene Blätter in den letzten Jahren konsequent entfernt. Mehrere Präventivspritzungen mit Ackerschachtelhalmbrühe (ich glaub mal dran, soll ja Kieselsäure enthalten...).

Befall zwar jedes Jahr, aber abnehmend.
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Zwiebelchen
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Zwiebelchen
Rosenfan, jetzt schwäbisch-fränkischer Wald, 500 m


« Antworten #12 am: 21. März 2006, 10:08:06 »

Mein Birnenbäumchen steht seit 4 Jahren und hat schon zweimal tüchtig geblüht. Im ersten Jahr hatte er tüchtig BGR und hat alle Früchte abgeworfen. Gewachsen ist er trotzdem tüchtig (obwohl Buschbaum). Letztes Jahr habe ich die kleinen Äpfelbäume und die Birne gegen Schorf gespritzt (mußte einfach sein  Traurig ) und hatte soviele Birnen, dass ich es nicht mit Essen geschafft habe. Sie waren alle köstlich. Dieses Jahr werde ich den Baum beobachten und dann entscheiden.
Grüße vom Zwiebelchen
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Grüße vom Zwiebelchen
Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt. (chinesisches Sprichwort)
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