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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Kernloser Wein / Trauben für unsere breiten ? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Kernloser Wein / Trauben für unsere breiten ?  (Gelesen 10568 mal)
gartenfuzzi
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Ich liebe dieses Forum!


« am: 21. September 2005, 10:00:59 »

hallo,

will mir eine pergola bauen und diese mit wein überwachsen lassen... nun meine frage, da ich bei trauben SEHR wählerisch bin : gibt es wein mit kernlosen früchten der auch in unseren breiten gut gedeiht und das ganze jahr über ausgepflanzt bleiben kann ?!?

danke im vorraus,

fuzzi
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Tina3
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Tina3
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« Antworten #1 am: 21. September 2005, 10:16:17 »

Ich habe eine leckere Sorte, die auch zum ersten Mal schöne Früchte getragen hat. Auch ich möchte eine Pergola damit zuranken lassen. Mein Wein (2 jahre alt) ist dies Jahr so auf 3m Höhe ausgetrieben. D.h. er erreicht in der Höhe noch nicht die Pergolaüberdachung. Soll ich ihn jetzt einfach weiter hochwachsen lassen? Aber was ist dann mit dem Fruchtansatz im nächsten Jahr. Trägt Wein nicht immer nur am einjährigen Trieb? Müsst ich ihn nicht eigentlich schneiden? Aber dann wächst die Pergola nicht zu.... Huch
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Susele
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Pfalz/Rheinebene, Weinbau, Klimaz. 8, 157m ü. NN


« Antworten #2 am: 21. September 2005, 10:30:26 »

Hallö!

Bei uns (Weinbaugebiet) schneidet der Winzer die Reben immer zurück. Je nach Sorte bleiben ein bis viele Haupttriebe stehen.

Die Hausreben, die an den Hauswänden hochklettern sollen, werden auch jedes Jahr bis auf den Haupttrieb zurückgeschnitten. Dort bleiben keine Seitentriebe stehen. Ich hab mir sagen lassen, daß die Sorten, die hochranken sollen, andre sind, als die die auf dem Wingert stehen... Augen rollen

Es scheint also auf die Sorte anzukommen ... Genau kenn ich mich da aber nicht aus. Meine Angaben beruhen nur auf Beobachtungen und Erzählungen.

Wenn Du die Sorte weißt, kann ich aber mal den befreundeten Winzer fragen (er hat seinen Wingert direkt neben unsrem Haus) wie und ob man die Rebstöcke zurückschneiden muß.

LG
Susele
« Letzte Änderung: 21. September 2005, 10:32:09 von Susele » Gespeichert

Im Sommer brauche ich zur vollkommenen Zufriedenheit mein Motorrad, einen Garten, eine Weißherbstschorle und MINDESTENS eine Katze :-).
Im Winter brauche ich meine Nähmaschine, schöne Stöffchen, ne Tasse Kaffee und HÖCHSTENS EINE Katze.
Tina3
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Tina3
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« Antworten #3 am: 21. September 2005, 10:38:20 »

Dankeschön für das Angebot, mal nachzufragen. Wenn ich´s nicht vergesse, schaue ich zu Hause gleich mal auf`s *Etikett* welchen Wein ich habe....
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Sven
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Sven
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« Antworten #4 am: 22. September 2005, 07:54:44 »

... das mit den kernlosen Sorten ist nicht ganz einfach in unseren Breiten. Ärgerlich Es sind zwei Sorten beschaffbar, und zwar „Himrod“ und „Romulus“, beide beobachte ich seit ca. 3 Jahren in einem Sortengarten in Radebeul/Sachsen und konnte mich bisher noch nicht entschließen, sie mit ins Sortiment hereinzunehmen. Sie sind natürlich kernlos, mitunter dann aber auch sehr kleinbeerig, haben teilweise einen fuchsigen Geschmack („Foxton“, auch so genanntes „Himbeer- oder Erdbeeraroma“), was durch eine starke Dominanz der dort eingekreuzten Amerikanersorten kommt. Mitunter – ggf. bei starker Trockenheit – hängen die Beeren auch nicht sehr fest am Stielgerüst und fallen bei Berührung leicht ab. Schockiert Ja, das sind die negativen Seiten, die positiven sind ja bekannt: pilzfest, schönes Laub, kernlos usw.. Smiley Ich wäre selber daran interessiert, Erfahrungen anderer mit diesen Sorten zu hören, auch mit „New York“, die mir bisher noch nie untergekommen ist. Huch
Eigentlich empfehle ich  Zwinkernd bei so einer Nachfrage dann immer „Esther“, eine blaue frühreifende Sorte mit TOP-Geschmack und kernarm, also 1 – 2 kleine Kerne pro Beere, die auch sehr gut auslösen, Näheres dazu auf der homepage. Dort gibt es auch detaillierte Anleitungen zu Schnitt und Erziehung, gerade für das Thema „Pergola“, mit vielen Fotos und Grafiken. Auch da freue ich mich über Hinweise usw..
Ja, vielleicht gibt’s ja mal eine Diskussion zu den kernlosen, sie sind leider eben noch nicht sehr verbreitet....

Mit Gruß aus Leipzig,

Sven
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Maria R.
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« Antworten #5 am: 22. September 2005, 08:20:40 »

das ist fein...
ich mag die großen Weintrauben mit den großen Kernen auch nicht.
das heißt, sie schmecken  ja nicht schlecht aber die Spuckerei mit Kernen und harter Schale finde ich recht lästig.

Und bei den Kleinen, die es zu kaufen gibt, ahne ich doch leider, was ich mir da - neben der Freude - noch mit einhandele in Form von "Pflanzenschutzmitteln" etc. ...

Bei uns im Ort an einem mehr oder weniger verlassenen Haus rankt ein alter Wein an der süd-ost-Seite. Die Beeren sind relativ klein, rund, lecker und ohne Kerne.

Ich habe schon mal ein paar Reiser mitgenommen, aber die sind nicht angewachsen.

Besonders viel Aufmerksamkeit haben sie jedoch auch nicht bekommen, weil ich mir nicht im Klaren darüber war, WIE es denn richtig gewesen wäre...

Maria
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am Waldrand in Süd-West Mecklenburg, sandig
phänologischer Naturraum 76
Hermann.
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« Antworten #6 am: 22. September 2005, 10:31:18 »

Ich wäre selber daran interessiert, Erfahrungen anderer mit diesen Sorten zu hören,
Hallo Sven,

ich habe Romulus heuer gekauft. 1 Traube hat das Pflänzchen bereits angesetzt. Leider ist keine Beere ohne Kern dabei. Pilzfest ist sie und im Geschmack recht gut.

Kann es sein, dass die Kernlosigkeit bei älteren Pflanzen besser wird?
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Viele Grüße aus dem Unterallgäu
Hermann
Tina3
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Tina3
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« Antworten #7 am: 22. September 2005, 10:46:11 »

Hallo Sven, schön von dir zu hören. Auf deinen Tipp hin hatte ich den Versuch mit Wein im Kübel gestartet. Hat bisher super geklappt. Hatte wunderbare Früchte geerntet. Aber wie nun weiter?? Dein Hompage ist toll und zeigt viel über Wein. Die Erziehung der Weinrebe sieht aber unheimlich kompliziert aus... Mal schauen, ob ich dahintersteige Smiley...
Noch eine Frage... Wo bekomme ich diese ausladenenden Winkel (ich bräuchte so 70...90 cm Tiefe) her, wie du sie auf der Site mit der Pergolabegrünung abbildest? Möchte es genauso machen, sprich: 4 bis 5 Winkel anbringen und dann Draht dazwischen spannen...
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Sven
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Sven
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« Antworten #8 am: 22. September 2005, 12:48:49 »

@Hermann: keine Ahnung bezüglich der erst späteren Kernlosigkeit, das weiß ich auch nicht. Was ich immer gekostet habe, war durchgängig kernlos. Im dümmsten Fall ist es eine andere Sorte, die über so genannte Jungfernfrüchtigkeit einige kernlose Beeren zwischen normalen mit Kernen an einer Traube erzeugt.
@Tina3: im Bereich „Weinreben“ / „Erziehung“ gibt es einen Unterlink zu „Topfreben“, da steht viel dazu, bei Dir kämen je nach Topfgröße Minirebe oder Solidrebe in Frage, die dritte Art ist mehr eine alte Floristenform.
Die Winkel sind Spezialanfertigungen, die wahrscheinlich jeder Schlosser von um die Ecke gerne macht, unter Einbeziehung fertiger schmiedeeiserner Schmuckelemente wie von „Triebenbacher“, das ist so ein Spezailkatalog. Hilft das weiter?

Grüße aus der Mittagssonne von Sven
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PeterO.
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pecunia non olet


« Antworten #9 am: 25. September 2005, 16:23:24 »

Mitunter – ggf. bei starker Trockenheit – hängen die Beeren auch nicht sehr fest am Stielgerüst und fallen bei Berührung leicht ab. Schockiert
Auch die Beeren der Sorten "Aldi" und "Lidl" fallen sehr leicht ab  Grinsend  Grinsend  Grinsend
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Gurke
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« Antworten #10 am: 06. Oktober 2005, 21:28:01 »

also ich habe auch romulus und meine hatten auch alle kerne Schockiert(
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jutta
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jutta

« Antworten #11 am: 13. Oktober 2005, 20:13:03 »

Habe heute in einer Gartenzeitschrift von einer angeblich robusten kernlosen Weinsorte gelesen. "New York Lake ...." leider nicht genau gemerkt, aber es war eine neue Zeitschrift vom November.
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