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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: wann werden Himbeer-Ruten eingekürzt ? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: wann werden Himbeer-Ruten eingekürzt ?  (Gelesen 5181 mal)
igel
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« am: 20. Juli 2005, 01:06:18 »

Hallo,

ich habe heute die alten Himbeerruten bodennah abgeschnitten. Die diesjährigen Ruten haben schon eine Länge teilweise bis 2 m und müssen irgendwann auf meine Körperlänge gekappt werden. Mir stellt sich die Frage nach dem günstigsten Zeitpunkt, damit die Rute nicht beginnt buschig auszutreiben. Wenn die einzelne Rute kräftig ohne längere Seitentriebe steht, werden die Früchte größer und besser besonnt.

Also, wann kürze ich am besten die Himbeer-Ruten ein ?

ich danke schon im voraus für die Antworten

gruß
igel
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trauerweide
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« Antworten #1 am: 20. Juli 2005, 07:23:46 »

ob das gärtnerisch gesehen richtig ist, weiß ich nicht, aber ich mach´das immer im herbst (oktober/november), ganz einfach beim allgemeinen gartenabräumen  Lächelnd, habe immer schöne große himbeeren und davon jede menge  Grinsend.

lg trauerweide
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Soili
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« Antworten #2 am: 26. Juli 2005, 18:52:35 »

Hallo,

wir haben die späte Sorte Autumn Bliss (keine Maden!), mit der Lieferung kam eine 'Gebrauchsanweisung', die Ruten im Dezember bodennah abzuschneiden. Das haben wir übernommen.

LG,
Soili
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Lieber Hydrokultur als gar keine Bildung.
igel
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« Antworten #3 am: 26. Juli 2005, 18:59:25 »

Hallo Soili,

Du hast meine Frage nicht richtig gelesen. Was Du schreibst ist natürlich o.k.

gruß
igel
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Sheevah
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Sheevah
Klimazone 8a


WWW
« Antworten #4 am: 26. Juli 2005, 20:24:40 »

In meinem Gartenbuch steht, man soll die Ruten im Februar auf 1 Knospe über dem obersten Draht (1,60 m) einkürzen.
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Viele Grüße
Sheevah
igel
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« Antworten #5 am: 26. Juli 2005, 20:40:36 »

Hallo Sheevah,

danke für Deine Information. Das werde ich dann auch so machen.

gruß
igel
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Pieter
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pieter
53° 40' Nord und 8° 54' Ost phän.Naturraum 67


« Antworten #6 am: 28. Juli 2005, 14:45:23 »

Hallo Igel, unsere Himbeeren haben meist sehr lange, käftige Triebe, die deutlich über den obersten Draht hinausgehen. Damit ich nicht schneiden muß, binde ich die Ruten schräg so auf, daß ihre Spitze in etwa mit dem obersten Draht endet. Der Erfolg war bisher sehr gut es gibt jede Menge Kurztriebe mit Blüten im Frühjahr. Ich sehe nicht ganz ein, warum man die Ruten kappen sollte, außer in dem von Dir genannten Grund. Vielleicht ist meinVorgehen auch nur Vermeidung unnützer Arbeit,schlichte Faulheit. Anbinden  muß man die Himbeeren ja in beiden Fällen.
Gruß Pieter
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igel
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« Antworten #7 am: 28. Juli 2005, 14:58:24 »

Hallo Pieter,

ja, sicher, das könnte auch eine Mölichkeit sein.
Stellt sich mir dennoch die Frage, ob eine kürzere Rute 1kg Beeren in relativ großer Frucht bringt ? Oder ob eine lange Rute, runtergebunden wie Du beschreibst, 1 kg Beeren in entsprechend kleineren Größen reifen läßt.
Ein weiterer Aspekt bei den gekappten Ruten ist, daß alles etwas luftiger, freier steht. Die Sonne bescheint gleichmäßiger (Aroma), Nässe trocknet schneller ab (Vermeiden von Krankheiten), das Pflücken ist mit weniger Suchen verbunden (weniger Zeitaufwand und weniger zerkratzte Hände und Unterarme).

Wie sind wohl die Erntemengen zu erwarten bei unbegrenztem Längenwachsum der Rute im Vergleich zu der gekappten Rute ?
Würde mich echt interessieren.

gruß
igel
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Pieter
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pieter
53° 40' Nord und 8° 54' Ost phän.Naturraum 67


« Antworten #8 am: 31. Juli 2005, 09:21:51 »

Hallo Igel, ich habe da eine merkwürdige Erfahrung gemacht in diesem Jahr. Unsere erste Himbeeranlage im Apfelgarten schien in die Jahre gekommen und war im vorigen Jahr völlig verwildert ( ich gestehs freiwillig ). Kein Rückschnitt der alten Ruten im vorigen Jahr, Ahorn-, Eschen- und Hasel Sämlinge dazwischen, Brennesseln jede Menge  und auch die Ackerwinde hatte sich breitgemacht. In diesem Frühjahr erstaunlich starke neue Ruten und da die Neuanlage an anderer Stelle des Garten nicht recht voran kam, habe ich die alte Anlage nochmal gesäubert, altes und fremdes Holz raus, gut gemulcht mit dem Erfolg einer sehr reichen Ernte gesunder, wohlschmeckender Früchte. Fruchtgröße den verschiedenen Sorten, die dort stehen, entsprechend, aber keineswegs klein und trotz der dichten Blattmasse gut zu ernten.
Fazit derzeit für mich, auch die Kulturhimbeere "erinnert" sich an ihre Wald(rand)herkunft und dankt entsprechendes Milieu mit reichem Fruchtansatz. Die Bäume im Obstgarten sorgen für leichte, wechselnde Beschattung der Himbeeren.
Ob geschnittene Ruten größere Früchte liefern als ungeschnittene der gleichen Sorte müßte man ausprobieren, es ist ja auch eine Frage, wie viele Ruten pro Pflanze man stehen läßt.
Gruß Pieter  
« Letzte Änderung: 31. Juli 2005, 09:23:22 von Pieter » Gespeichert
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