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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Johannisbeersträucher - wie schneiden? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Johannisbeersträucher - wie schneiden?  (Gelesen 10690 mal)
dinahamburg
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Es gibt keine Seligkeit ohne Bücher


« am: 08. Juli 2002, 14:01:54 »

Liebe Forumsleute,
ich habe drei Johannisbeersträucher im Garten. In diesem Jahr habe ich nun beobachtet, dass sie abgestorbene Triebe bekommen, sonst aber prima tragen. Wie oft und wie muss ich die Sträucher schneiden, damit sie gut tragen?
Danke
Nico
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Susanne
Gast
« Antworten #1 am: 09. Juli 2002, 12:21:34 »

Kommt drauf an... Rote und weiße Johannisbeeren werden im Prinzip anders geschnitten als schwarze, weil sie an unterschiedlich altem Holz fruchten.
Ich persönlich ignoriere das Lehrbuchsystem...
Zuerst würde ich mal nachsehen, woran es liegt, daß bei dir Triebe verdorren. Sind es junge oder alte Triebe? Stehen die Sträucher vielleicht zu trocken?
Schneide mal einen befallenen Trieb durch. Wenn er in der Mitte hohl ist, hat sich möglicherweise ein Johannisbeerglasflügler darin breitgemacht.

Ich schneide alte (vergreiste) Johannisbeersträucher nach folgendem System:
1. alle toten Äste an der Basis 'raus
2. danach alle kranken oder verletzten Äste 'raus
3. alle spillerigen, dünnen Äste an der Basis 'raus
Danach sehe ich mir an, was noch übrig ist und schneide dann, wenn mir der Strauch noch zu dicht erscheint, die ältesten, zu dicht stehenden Äste 'raus.

Seit ich einen Befall durch Glasflügler hatte, habe ich keine gesunden Äste mehr eingekürzt, weil ich das Gefühl hatte, daß die Schnittstellen als offene Tür genutzt wurden. Kann natürlich völlig daneben sein, aber zumindest habe ich seitdem keinen neuen Befall mehr gehabt. Allerdings habe ich die Sträucher auch umgepflanzt, von voller Sonne an eine halbschattige Stelle, und gründlich mit Laub und Kompost gemulcht. Das hat ihnen sehr gut getan.

« Letzte Änderung: 09. Juli 2002, 12:24:05 von Susanne » Gespeichert
dinahamburg
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Es gibt keine Seligkeit ohne Bücher


« Antworten #2 am: 09. Juli 2002, 12:50:44 »

Liebe Susanne,
das klingt gut, ich werde die Sträucher so bearbeiten, wie du es getan hast. Außerdem werde ich mir die abgeschnittenen Äste mal ansehen, um eventuelles Getier aufzuspüren. Es war etwas merkwürdig: Ich glaube, einige der abgestorbenen Äste waren diesjährige, sie trugen sogar Früchte, jedoch keine Blätter mehr  Huch Naja, und wenn nur Obst für einen einzigen Kuchen dran ist, ists ja schon toll.
Vielen Dank und liebe Grüße
Nico
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Giuseppe
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« Antworten #3 am: 10. Juli 2002, 11:39:51 »

nico,

das ist im Prinzip richtig. Rote und weiße Johannisbeeren fruchten am alten Holz, sodass es immer auch Triebe geben sollte, die keine Früchte tragen, nämlich die einjährigen. Aber die alten Triebe sollte man doch einige Jahre lang erhalten. Das Einkürzen der Triebe ist nicht erforderlich. Wie Susanne schon sagte, könnten an den Schnittstellen Schädlinge eindringen.

Wichtig ist außerdem, dass alte Fruchtstände konsequent abgepflückt werden, auch wenn z.B. Vögel die Beeren gefressen haben. An den Stellen, wo noch alte Fruchtstände sitzen, blüht der Trieb nämlich nicht mehr.

Giuseppe S.
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Christine N.
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« Antworten #4 am: 23. Juli 2002, 09:06:53 »




Wichtig ist außerdem, dass alte Fruchtstände konsequent abgepflückt werden, auch wenn z.B. Vögel die Beeren gefressen haben. An den Stellen, wo noch alte Fruchtstände sitzen, blüht der Trieb nämlich nicht mehr.

Giuseppe S.


Hallo Guiseppe,

hier muss ich noch einmal nachfragen, ob ich das richtig verstanden habe. Meinst Du mit Fruchtständen die abgeernteten Traubenstängel?

Um die Fruchtansätze für das nächste Jahr nicht abzureißen, habe ich bisher die ganze Traube mit einer Schere abgeschnitten und die von Vögeln leergefressenen Stängel habe ich am Busch gelassen. Ist das falsch, soll ich besser die ganze Traube vom Zweig abreißen/pflücken?  

Lieben Gruß,
Christine
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