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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Gartenheidelbeere 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Gartenheidelbeere  (Gelesen 11036 mal)
Soili
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« am: 20. August 2004, 21:52:48 »

Habe mir einen Gartenheidelbeerstrauch (schwed. Sorte, braucht nicht unbedingt einen Partner) und 40 l Rhododendronerde gekauft. Hat hier wer Erfahrung mit Gartenheidelbeeren?

LG,
Soili
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Lieber Hydrokultur als gar keine Bildung.
Wühlmaus
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Wühlmaus
Raue Ostalb, 500m ü.NN, Tallage, 6b


« Antworten #1 am: 20. August 2004, 22:10:34 »

Willst Du sie in einen Kübel oder in ein Beet pflanzen?

Da die Herbstfärbung aber auch die Blüte - von den Früchten mal ganz abgesehen  Augen rollen - wirklich schön ist, kann man sie als attraktive Kübelpflanze halten. Ist bei kalkhaltigen Böden auch wesentlich sicherer  Lächelnd

Wühlmausgrüße
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Gurke
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Ich liebe dieses Forum!


« Antworten #2 am: 20. August 2004, 22:12:18 »

hallo

ich habe meine heidelbeeren in einem eigenen beet das ich ca. 50 cm tief ausgehoben habe, die seiten mit teichfolie ausgekleidet und unten mit altem holz vom heckenschnitt und oben mit torf und pflanzerde gefüllt abgedeckt mit rindenmulch und holzschrädder.
wachsen dort seit einigen jahren recht gut und fangen an ordentlich zu tragen (habe sie als sehr kleine jungpflanzen gekauft)
am anfang sollten nicht so viele fruchtstände an den pflanzen belassen werden da die auf kosten des wachstums gebildet werden
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karmina
Gast
« Antworten #3 am: 21. August 2004, 10:01:57 »

Hallöle,
habe seit Jahren sechs Blaubeerbüsche im Garten, bei der Pflanzung haben wir damals reichlich Torf verwendet, das Pflanzloch war so ca. 1 m breit und 50 cm tief, Pflanzerde war zwei Drittel Torf und ein Drittel Gartenerde. Folie haben wir nicht verwendet. In den ersten drei Jahren hab ich die Büsche einfach wachsen lassen, mittlerweile dünge ich einmal jährlich mit Rhododendrondünger im Frühjahr. Wir lieben unsere Blaubeeren, der große Vorteil ist, dass sie nach und nach reifen und mit zwei Sorten haben wir etwa sechs Wochen lang jeden Morgen eine Schale voll füs Frühstück. Die Büsche sind völlig problemlos, nur die Amseln haben leider nach drei Jahren auch gemerkt wie lecker die Beeren sind. Mittlerweile dürften sich für uns auch die Kosten amortisiert haben(danach darf man als Hobbygärtner normalerweise nicht fragen...), bei Lidl kosteten 200g 1,59 Euro, na ja, und frisch vom Strauch ist es sowieso unübertroffen!

Schöne Grüße, Beate
 
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Soili
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« Antworten #4 am: 21. August 2004, 16:06:01 »

Danke schon mal für Eure Berichte. Heute war ich bei OBI und habe dort die Sorte 'Goldtraube' gesehen, habe sie nicht gekauft, weil ich mich erst mal im Internet informieren wollte. Die ist viel größer und mit großen Blättern, total anders als die schwedische Sorte 'Putte', die ich mir schicken ließ. Die schwedische Sorte hat Blätter, die denen der Wildart ähnlich sind, wenn auch etwas größer. Die Blätter der 'Goldtraube' sehen mehr wie Kirschlorbeerblätter aus...

LG,
Soili
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nordlicht
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nordlicht
jäger und sammler :-) in zone 7a bis b


WWW
« Antworten #5 am: 21. August 2004, 23:54:56 »

Hi Soili & Co

abgesehen von einem guten Kompost oder Torfbett sind Heidelbeeren recht pfelgeleicht. Nur zuviel Stickstoffdüngung mögen sie nicht und ein luftfeuchter Standort ist nicht verkehrt.

Ich Pflanze sie gerne in gemischte Rabatten oder schöne Strauchpflanzungen, da die Pflanze im ganzen dekorativ ist, besonders auch die angesprochene Herbstfärbung.

Ich würde sie auspflanzen und nicht im Kübel halten (aber ich bin auch entschiedener Kübelgegner, wenn es sich denn nicht gerade um Mediterrane handelt oder wirkliche keine möglichkeit zum Auspflanzen besteht. Ist zudem viel Pflegeleichter.

Die heimische Heidelbeere ist V. myrtillus und wir ja nur ca 50cm hoch und hat das kleine Blatt.
Die meisten Fruchtsorten sind Sorten von Vaccinium corymbosum, der Amerikanischen Heidelbeere, die auch als Gartenheidelbeere bezeichnet wird. Diese hat in der Tat größere Blätter und wird ja zudem bis zu 2m groß.
Die schwedische Sorte (hab leider keine Refenz gefunden)ist wohl eine Sorte von V.m. Goldtraube, Patriot u.a. von V.c., daher die Unterschiede.




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Fritz_Loser
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« Antworten #6 am: 23. August 2004, 00:19:45 »

Ich würde auch eher die Pflanzung im Kübel bevorzugen. Die Heidelbeeren brauchen eben doch sehr sauren Boden, den man im Freiland so kaum bleibend hinkriegt. Daher ist die Idee mit der Folie als Abschottung zum Mutterboden gut.

MfG Fritz  Zwinkernd
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willem_baltic
Gast
« Antworten #7 am: 23. August 2004, 07:43:13 »

Moin, Moin,

ich würde auf jeden Fall mehr als eine Pflanze setzen. Selbst wenn eine Beerenart Selbstbestäuber ist, ist der Ertrag in Qunatität und Qualität höher, wenn mehrere Pflanzen beieinanfder stehen.
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Soili
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« Antworten #8 am: 23. August 2004, 22:40:45 »

So Leute, der Versuch ist gestartet. Habe mich dann doch für unser Gartengrundstück als Standrort entschieden und sogar noch einen Sonnenplatz gefunden. Ein Loch und dahinein die 'Putte' (so heißt die schwed. Sorte) mit insg. 60 l Rhododendronerde und dann noch Rindenmulch als Abschluss. Gut angegossen natürlich auch. Drückt mir die Daumen.

LG, Soili

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Lieber Hydrokultur als gar keine Bildung.
Fritz_Loser
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« Antworten #9 am: 29. August 2004, 12:46:56 »

Gut gemacht!
Nur Mut!
Ich wünsche viel Erfolg!

MfG Fritz  Zwinkernd
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