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forum.planten.de  |  Pflanzen  |  Obst-Forum (Moderatoren: Walther, thuja thujon)  |  Thema: Wer kennt Josta? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Wer kennt Josta?  (Gelesen 8148 mal)
Neda
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« am: 01. Juni 2004, 09:11:00 »

Wir hatten früher Jostabeeren. Leider fielen sie einem Umbau zum Opfer und jetzt bekommen wir nirgends neue Sträucher. Wer weiß hier Rat? Huch
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miwi237
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« Antworten #1 am: 01. Juni 2004, 09:41:02 »

Dürfte kein Problem sein ,bekommt mann bestimmt in jeder Baumschule ,läst sich auch leicht über Reiser ,und bodenabsenker vermehren .
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Neda
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« Antworten #2 am: 01. Juni 2004, 09:45:48 »

Danke für die Antwort. Leider habe ich keinen Strauch mehr und bei Garten Versandhäusern und in den Baumschulen finde ich leider nichts.
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manuela
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manuela
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« Antworten #3 am: 01. Juni 2004, 10:23:15 »

bei eggert-baumschulen gibt's die jostabeere (unter obst ->johannisbeeren)

manuela
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wissen ist wie ein garten - ohne ständige pflege gibt es keine ernte (sprichwort aus guinea)
brennnessel
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« Antworten #4 am: 01. Juni 2004, 10:31:12 »

Josta hatte ich mal aus einem Steckholz gezogen. Der Strauch war ca. 1 1/2 m hoch und breit und trug im besten Jahr gut 10 Beeren (naja, vieleicht ein paar mehr... Zwinkernd).
 Ich konnte ihm nicht so viel Platz gönnen für so wenig Leistung. Da ihn meine Nachbarin haben wollte, übersiedelte er über die Grenze (5m). Ich traute meinen Augen nicht,als sich im nächsten und die folgenden Jahre die Äste vor lauter schwarzen Beeren zum Boden neigten  Cool !!!!!
 Die Beeren sind sehr zu empfehlen, schmecken denen von Schwarzen Johannisbeeren ähnlich. Deer Strauch wächst sehr ausladend.
LG  Lisl
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brennnessel
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« Antworten #5 am: 01. Juni 2004, 12:40:19 »

liebe Neda, meine Nachbarin hat diese Josta auch nicht mehr, aber wenn ich bei meinen Freunden eine finde, kann ich dir Steckhölzer schicken. Die bewurzeln ja auch sehr leicht, wie ich mich erinnere......
Falls ich eine auftreibe, können wir uns da ja absprechen !
Lieben Gruß  Lisl
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« Antworten #6 am: 01. Juni 2004, 23:26:48 »

Wir haben unseren Jostabusch letztes Jahr leider rausgeworfen (hat auch nie richtig getragen. Allerdings wuchs an der Stelle nie etwas gut...)

Ich denke, daß ich den Busch woanders eingepflanzt habe, weiß nur gerade nicht mehr wo und wie es ihm geht. Wenn ich das nächste Mal im Wochenendgarten bin, werde ich mal danach suchen. Eigentlich hätte ich auch noch einen fertigen Steckling haben müssen, wenn ich ihn finde, melde ich mich. (Aber mach dir nicht zu viel Hoffnung. Stecklinge haben es oft schwer bei mir...)

Übrigens hatte ich nicht den Eindruck, daß Josta schwer zu bekommen ist. Habe in letzter Zeit in Baumschulen oder Gartencentern viel nach Beerensträuchern Ausschau gehalten, und dabei ist mir auch die Josta hin und wieder begegnet. Z.B. bei Späth in Berlin.
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Fritz_Loser
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« Antworten #7 am: 01. Juni 2004, 23:57:30 »

"JOSTA" ist eine Kreuzung von
 JO-hannisbeere und
STA-chelbeere.
Ich habe etwa 12 Stück davon im Garten und kann -- falls gewünscht -- jederzeit fertige Steckhölzer liefern.
Bitte Bedarf per PN an Fritz  Zwinkernd  
« Letzte Änderung: 01. Juni 2004, 23:59:00 von Fritz_Loser » Gespeichert
Giuseppe
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WWW
« Antworten #8 am: 04. Juni 2004, 17:41:03 »

Nach der Ernte wird geschnitten - außerdem will ich eine oder alle beide ohnehin umpflanzen. da fällt eine Menge Steckholz ab. Also zur rechten Zeit im VTSB-Forum nachsehen.

Giuseppe
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wendel
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« Antworten #9 am: 05. Juni 2004, 15:33:18 »

Hallo Neda,

Auch ich falle in den Chor derjenigen ein, die sagen Josta tragen nichts,wachsen aber stark. Ob original Josta , die neueren Jostine und Jogranda oder die Jonova, Rikö trägt mehr ,die schmeckt aber wie die Originale nicht besonders aber klasse für Marmelade. die Jochelbeeren ebenfalls eine Kreuzung von sw Joh. mit Stachelbeeren können Mehltausbefall an den Triebspitzen haben, reifen ungleich und tragen bei starkem Wuchs auch nicht viel Sorte Jocheline (es gibt auch noch die Jochina??)
Wenn jogranda/ Jostine ,besser aber andere Johannisberen nehmen.Ich habe 36 verschieden Sorten und bin an meinem Standort Köln zu diesem Schluss gekommen.
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Giuseppe
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Giuseppes Fotoalbum
Zone 6, Naturraum 60, 470m ü. NN


WWW
« Antworten #10 am: 05. Juni 2004, 18:09:22 »

Auch ich falle in den Chor derjenigen ein, die sagen Josta tragen nichts, wachsen aber stark.

Das kann ich so nicht sagen. Unsere haben immer gut getragen und sind stark gewachsen. Ihr solltet sie mal sehen heuer, wie sie über und über voll Beeren sind. Ich glaube, man muss einfach beachten, dass sie nur am zweijährigen Holz wirklich gut tragen. Alles ältere muss herausgeschnitten werden. Ich mache das immer gleich nach der Ernte (den Tipp habe ich mal in einem Büchlein der Abtei Fulda gelesen). Aber das ist ja bei der Wüchsigkeit der Pflanzen kein Problem. Die entwickeln jedes Jahr so viele Neutriebe, an denen sie dann im kommenden Jahr tragen können, dass man oft im Frühjahr noch nachschneiden muss, damit genügend Licht ins Innere der Sträucher kommt.

Ich weiß zwar nicht, um welche Sorte es sich handelt, ich habe sie vor 15 Jahren oder mehr mal von Willemse schicken lassen (tue ich heute zwar nicht mehr, aber auch die haben mal was Gutes im Programm). Die beiden Sträucher, die ich heute noch kultiviere, sind Stecklinge davon. Abgesehen davon, dass sie eine hervorragende Marmelade ergeben, schmecken sie mir auch so. Ich mag den "strengen" Geschmack der schwarzen Johannisbeeren nicht, bei den Jostabeeren ist er abgeschwächt und somit auch für mich in einer Intensität, die ich ertrage, ja in dem Fall sogar gerne mag.

Giuseppe
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brennnessel
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« Antworten #11 am: 05. Juni 2004, 19:36:08 »

Guiseppe, das kann die Lösung des Rätsels sein, warum meine Ex-Josta bei der Nachbarin so gut trug und bei mir nicht: ich war einfach beim Schneiden zu zimperlich (geizig!), während die Nachbarin da immer schon viel großzügiger war und zum Verpflanzen wurde er sowieso stark gestutzt!  Augen rollen !!!!!!!
LG   Lisl
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Fritz_Loser
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« Antworten #12 am: 05. Juni 2004, 21:53:25 »

Zum Schneiden:
Immer die ältesten Triebe bodennah abschneiden (der Zeitpunkt nach der Ernte ist gut -- vor der Ernte wird ja wohl niemand Triebe wegschneiden wollen  Grinsend ).
Aber auch von den jungen Trieben nicht alle stehenlassen, sondern sich auf wenige, gutgewachsene und richtig formierte beschränken. So wird's was!
MfG Fritz  Zwinkernd
« Letzte Änderung: 05. Juni 2004, 21:54:14 von Fritz_Loser » Gespeichert
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« Antworten #13 am: 30. Juni 2004, 13:27:22 »

Wer hat noch Erfahrungen mit Rikö?
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